Welcher Blutwert zeigt Krebs an?

Tumormarker: Blutwerte die auf Krebs hinweisen können

Menschen, die sich rund um das Thema Krebs oder die verschiedenen Blutwerte informieren, stellen sich die Frage: Welcher Blutwert zeigt Krebs an? Bei bestimmten Krebsarten ist es hilfreich, das Blut zu untersuchen. Dies liefert erste Anhaltspunkte darüber, ob sogenannte Tumormarker vorhanden sind. Diese sind meist Bestandteile einer Krebszelle oder ein Produkt des Stoffwechsels gleich wie Enzyme oder Hormone, die der Körper selbst gegen die Krebszelle produziert. Hervorzuheben ist, dass nicht für alle Krebsarten Tumormarker im Blut auffindbar sind.

Laborwert

Blutwerte © Christian Schwier – Fotolia.com

 

 

Blutwerte, die auf Krebs hindeuten

Welcher Blutwert zeigt Krebs an? Dieser Frage gehen viele Wissenschaftler und Forscher nach. Bis heute ist bekannt, dass bestimmte Elemente auf verschiedene Krebsarten hindeuten. Demnach existieren etwa Tumor- oder Krebs-Marker, welche bei erhöhtem Wert auf Krebse und Tumore hindeuten. Zusätzlich liefern diese Eiweiße Informationen über den Verlauf der Krankheit. Ein Indiz für einen Leber-Zellkrebs bringt das Bilirubin. Der Gallenfarbstoff existiert im Blut, wenn eine Schädigung der Leberzellen vorliegt. Die leichteste Art der Bestimmung eines Krebses durch das Blut, erfolgt bei Leukämie. Eine Blutarmut und eine verringerte Anzahl von weißen Blutkörperchen sorgen für eine Unterversorgung der Organe und somit zu Ausfällen derer Funktionen.

 

Tumormarker zur Krebserkennung

Bei der Frage: „Welcher Blutwert zeigt Krebs an?“ unterscheiden sich die Diagnosen. Um nur wenige bestimmte Krebsarten auszuforschen, bietet sich eine Analyse der Tumormarker an. Diese nennen Ärzte Krebsmarker, da sie nicht nur bei Tumoren im Blut vorkommen, sondern bei Krebs-Erkrankungen. Tumormarker sind Substanzen, die der Körper bei der Existenz bösartiger Tumore produziert. Dabei stellt ähnlich wie bei einer Krebs-Erkrankung, die befallene Zelle selbst die Substanz her, oder der Organismus als Reaktion auf die Erkrankung. Die Bestimmung erfolgt im Blut, Urin im umliegenden Gewebe oder in betroffenen Zellen.

 

Krebsmarker zur Verlaufskontrolle

Tumor- oder Krebs-Marker sind leicht nachweisbare Eiweiße. Allerdings bestehen Tumormarker auch bei gesunden Menschen im Blut. Ein erhöhter Wert deutet jedoch auf einen Tumor oder Krebs hin. Schlägt die Therapie gegen den Befall an, sinkt der Wert, was als gutes Zeichen der Behandlung gilt. Steigt er nach jahrelanger Pause drastisch an, vermuten Ärzte ein Wiederaufkommen des Krebses. Mit dem Tumormarker ist es möglich, relativ früh den Krebs oder Tumor zu diagnostizieren und somit eine rasche Genesung anzustreben. Allgemein gilt: Ein stark erhöhter Wert spricht für eine schlechte Prognose des Patienten.

 

Erhöhtes Bilirubin deutet auf Leberzellkrebs hin

Bilirubin ist ein Gallenfarbstoff, der in der Leber seinen Ursprung findet. Es entsteht beim Abbau von roten Blutkörperchen aus dem vorherigen Blutfarbstoff Hämoglobin. Im Normalfall scheidet der menschliche Körper das Bilirubin mit dem Gallensaft aus. Besteht eine Störung einer Leber- oder Gallen-Funktion, ist es möglich den Gallenfarbstoff im Urin oder sogar im Blut nachzuweisen. Bei erhöhten Werten des Bilirubins stehen Schädigungen der Leberzellen oder ein Abfluss-Stau der Gallenwege in Verdacht. Defekte der Leberzellen entstehen bei Leber-Zellkrebs, -Entzündung, oder chronischer Leber-Funktionsstörung.

 

Leukämie: Welcher Blutwert zeigt diesen Krebs an?

Als Leukämie oder Blutkrebs bezeichnen Ärzte eine Krebserkrankung innerhalb der Blutzellen. Dabei bilden sich vermehrt funktions-untüchtige weiße Blutzellen. Diese Leukämiezellen breiten sich rasch über das Knochenmark aus, wo sie die eigentliche Blutbildung stören und hindern. Weiteres beschädigen diese Zellen die Leber, Milz und Lymphknoten, wodurch sie die Funktionen der Organe einschränken. Da sich der normale Bestandteil des Blutes verringert, entsteht eine Anämie, auf Deutsch ein Blutmangel oder Blutarmut. Dadurch entwickeln sich zunehmend Mängel in der Blutbahn, welche zu einer Unterversorgung von Sauerstoff, Defizite an blutungs-stillenden Blutplättchen und schlechten weißen Blutkörperchen führt


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