Symptome und Erkrankungen durch Zecken

Der Zeckenstich wird umgangssprachlich als Zeckenbiss bezeichnet. Den Stich einer Zecke identifizieren Sie durch verschiedene Anzeichen. Oftmals bilden sich Rötungen und Schwellungen an der betroffenen Hautstelle (Wanderröte). Es treten grippeartige Erscheinungen auf. In manchen Fällen befindet sich das Spinnentier nach wie vor an der Einstichstelle. Es saugt sich mit Blut voll. Seltener fällt die Zecke von allein ab. Möglicherweise versteckt sich der Kopf des kleinen Blutsaugers unter der Hautoberfläche.

Zecke in der Macro-Ansicht
Zecke in der Macro-Ansicht / bigstockphoto.com/ Copyright: Steven Ellingson

 

Der Zeckenbiss 

Findet im Zuge des Befalls eine Übertragung von Krankheitserregern statt, variieren die Symptome bei einem Zeckenstich. Generell besteht nach einem Biss eine erhöhte Gefahr für die Ansteckung mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose. Daher gilt es, die Tiere schnell rückstandslos zu entfernen, bevor sie Keime und Erreger ins Blut schleusen.

Symptome für einen Zeckenstich, wie eine gerötete Einstichstelle, erkennen Sie in der Regel sofort. Begleiterscheinungen der FSME zeigen sich nach zehn Tagen, Anzeichen für Borreliose nach Tagen oder Wochen. Im nachfolgenden Artikel geben wir Ihnen einen komplexen Überblick über die Symptome eines Zeckenstiches. Wir informieren Sie zudem über die spezifischen Merkmale übertragbarer Krankheiten durch die Milbenart.

 

 

Der Stich einer Zecke ist oft harmlos

In der Regel sprechen wir von einem Zeckenbiss. Dieser Ausdruck ist medizinisch nicht korrekt. Vielmehr handelt es sich um einen Stich, den die Schildzecken (Ixodidae) mit ihrem Saug- und Stechapparat ausführen. An ihrem Mund befinden sich scherenartige Werkzeuge, mit denen sie die Haut aufschneiden. Im Anschluss führen sie einen Stechrüssel (Hypostom) ein und setzen sich mit dessen Widerhaken fest. Während dieser Prozedur verletzen sie die kleinsten Blutgefäße und saugen sich mit Blut voll.

Früher traten Zeckenstiche vermehrt im Sommer auf. Mittlerweile besteht ganzjährig eine Gefahr für einen Befall. Aufgrund der milden Temperaturen überleben die blutsaugenden Ixodidae auch in den Wintermonaten. Zu finden sind sie vornehmlich auf Wiesen, unter Gräsern und im Unterholz des Waldes. Laut der Gartenstudie der Professorin Dr. Ute Mackenstedt tauchen sie häufiger im heimischen Garten auf. In ihrer Studie untersuchte sie Gärten im Raum Stuttgart auf Zeckenvorkommen.

Die Zecke lässt sich auf ihren Wirt herabfallen oder er streift diese im Vorbeigehen ab. Folglich sticht die Zecke, setzt sich fest und beginnt, Blut zu saugen. Betroffene bemerken selten, dass sie eine Acari befällt. Das liegt an dem betäubenden Sekret, das die Milbe verwendet, um seinen Wirt unauffällig zu befallen.

 

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Einen ersten Hinweis auf einen Stich erkennen Sie meist an dem Parasiten selbst, der sich später noch auf Ihrer Haut befindet. Jetzt gilt es, diesen schnell mit einer Zeckenkarte oder Zeckenzange zu entfernen. Das verhindert, dass Krankheitserreger in Ihren Organismus eindringen. Diese können zu Borreliose und FSME sowie zu weiteren seltenen Erkrankungen führen.

Fällt die Zecke von selbst ab, erkennen Sie die Stelle nicht eindeutig, da sie einem normalen Mückenstich ähnelt. Hier warten Sie in der Regel ab, ob sich Zeckenstich-Symptome zeigen. Begutachten Sie die Stelle genau. Befindet sich der Kopf der Zecke noch sichtbar unter Ihrer Haut, empfehlen wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen. Dieser entfernt das Spinnentier. Eine zerstörte Zecke erhöht das Risiko für eine Infektion. Das ansteckende Sekret aus Speichel und Darm gelangt so ungehindert in Ihre Blutbahn.

Eine Infektion mit Borrelien oder eine Erkrankung an einer Frühsommer-Meningoenzephalitis ist selten. Um sich mit diesen Krankheiten zu infizieren, muss die Zecke die Erreger tragen. In Deutschland gibt es spezielle Risikogebiete, in denen die Milben FSME vermehrt aufweisen. In normalen Gebieten tritt ein Befall mit den Keimen seltener auf als in diesen Regionen. Selbst, wenn die Zecke die Erreger überträgt, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie erkranken. Etwa dreißig Prozent der Betroffenen leiden tatsächlich an dieser Erkrankung.

Im späteren Verlauf gehen wir explizit auf die Symptome des Zeckenstichs bei den beiden Krankheiten ein. In jedem Fall empfiehlt es sich, die Stelle mehrere Wochen zu beobachten, um schnell auf eintretende Begleiterscheinungen zu reagieren. Nach einem Ausflug in die Natur bietet es sich an, den Körper nach Auffälligkeiten zu untersuchen. Vorhandene Schildzecken entfernen sie sofort. Spezielle Sprays für die Haut aus der Apotheke oder Drogerie verhindern vorsorglich einen Befall.

borrelien
Borrelien Bakterien im Blut / bigstockphoto.com/ Copyright: Kateryna Kon

Informationen zur Lebensweise der Zecke und den wichtigsten Krankheiten die durch Zecken übertragen werden finden Sie auf dem www.zeckenstich.net – Zecken-Portal zum Zeckenbiss

 

 

Anfängliche Symptome eines Zeckenbisses

Meistens bleibt der Biss einer Zecke unbemerkt. Oftmals ist der Stich harmlos. Es bilden sich keine weiteren Beschwerden heraus. Schwellungen und Juckreiz treten auf, wenn die Ixodidae längere Zeit Blut saugte. Manchmal fällt sie im Zuge dieses Prozesses von selbst ab oder Sie streifen sie unbemerkt von der Haut.

In vielen Fällen verspüren Betroffene zunächst keine Anzeichen und Symptome.

Übertrug die Zecke Krankheitserreger, zeigen sich später  grippeartige Anzeichen und Schüttelfrost. Näheres dazu lesen Sie im weiteren Verlauf.

 

Symptome eines Zeckenstiches:

  • Es tritt ein geringfügiger Schmerz an der Einstichstelle auf. Dieser ist weniger schmerzhaft als ein Mückenstich.
  • Betroffene bemerken nach etwa einer Stunde ein leichtes Jucken oder Kribbeln. Vorher wirkt das betäubende Sekret der Ixodidae gegen Schmerzen und andere Empfindungen an der Stelle.
  • Innerhalb der nächsten 24 Stunden bildet sich eine Schwellung rund um die Eintrittsstelle. Dies zeugt von einem Erregerbefall durch Bakterien, die eine Entzündung hervorrufen.
  • Schwellungen entstehen ebenso, wenn Sie das Kieferwerkzeug des Schädlings nicht komplett entfernen und es herauseitert.
  • Tritt nach einigen Tagen eine runde oder ringförmige Rötung in der betroffenen Region auf, deutet das auf eine „Wanderröte“ hin. Sie verweist auf eine Infektion mit Borrelien.
  • In einigen Fällen fallen Betroffenen zudem rote Schwellungen an den Brustwarzen oder Ohrläppchen auf. Sie gelten als Sonderform der Wanderröte. Diese Lymphozytome bilden sich bei Borreliose. Hier erfolgt eine Konzentration der Immunzellen bei der Ausbreitung, da diese hier in einer Sackgasse landen, in der sie sich nicht weiterverbreiten.

 

Zu den weniger spezifischen Symptomen bei einem Zeckenstich gehören:

  • allgemeine grippeähnliche Anzeichen,
  • leichtes Fieber,
  • Schüttelfrost,
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwäche,
  • Muskelschmerzen,
  • Müdigkeit und
  • in selten Fällen treten Lähmungen und allergische Reaktionen auf, die im schlimmsten Fall einen Schock hervorrufen.

 

Findet eine Infektion mit Bakterien und Viren statt, kommt es in dessen Folge zu:

  • Gelenkentzündungen,
  • entzündeten Gesichtsnerven,
  • Schmerzen,
  • Störung des Sehvermögens und
  • Schweißausbrüchen.

 

Treten schwere Symptome nach einem Zeckenstich auf, besteht der Verdacht auf eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder eine Infektion mit Borrelien. Erste Anzeichen für eine Infektion mit deren Erregern sind lokale Entzündungen im Bereich der Einstichstelle und grippeähnliche Symptome.

Eine zügige Entfernung der Zecke verhindert in vielen Fällen eine Erkrankung. Nach der vollständigen Beseitigung beobachten Sie die Stelle in den nachfolgenden Wochen.

Fallen Ihnen Symptome nach dem Zeckenstich auf, suchen Sie schleunigst einen Arzt auf. Borreliose ist im Anfangsstadium gut behandelbar.

 

Woran erkennen Sie einen Zeckenbiss?

Liegt die Zecke noch an, erkennen Sie den Befall sofort. Eine Zecke weist einen winzigen, runden Kopf auf. Der Körper ist gepanzert mit einem großen Rückenschild. Im Zuge des Saugprozesses vergrößert sich das Tier unterhalb des Kopfes. Dieser befindet sich unter der Haut. Daher gilt es, beim Entfernen vorsichtig zu sein, damit Sie die Zecke komplett beseitigen.

Nicht immer befindet sich der Parasit blutsaugend an Ort und Stelle. Dann ist es schwieriger, den Stich sofort zu identifizieren. Aufgrund der betäubenden Substanz, die das Tier absondert, treten keine Schmerzen auf. Die Einstichstelle sieht aus wie ein Mückenstich, es bilden sich allerdings keine juckenden Hautirritationen. Selbst, wenn die Stelle nicht auffällig erscheint, empfiehlt es sich, die Region weiter im Auge zu behalten. Erst Tage später zeigen sich die typischen Veränderungen, die durch eine Infektion mit Borrelien entstehen.

Zur einwandfreien Dokumentation bietet es sich an, die Stelle mit einem permanenten Stift einzukreisen. So erkennen Sie schnell eine Wanderröte und andere Zeckenstich-Symptome.

 

Wann liegt eine Infektion vor?

Es gibt bestimmte Zeckenstich-Symptome, welche auf eine spezifische Erkrankung hindeuten. Dazu gehört das typische Jucken an der Einstichstelle. Hervorgerufen wird es durch Bakterien. Diese siedeln sich auf der Oberfläche der Haut an und gelangen während des Stiches oder später in die Eintrittswunde. Es bildet sich eine Entzündung mit lokaler Begrenzung.

Neben einer einfachen Infektion durch Bakterien besteht die Möglichkeit, dass Sie sich mit Borrelien infizieren. Diese verursachen eine Borreliose. Neben dem Juckreiz tritt zusätzlich eine starke Rötung an der betroffenen Stelle ein. Dies geschieht nicht sofort, sondern nach ein paar Tagen oder Wochen. Diese Symptome bei einem Zeckenstich nennt der Mediziner Wanderröte. Die Bezeichnung trägt sie, da sich die kreisförmige Rötung weiter ausbreitet. Neben diesem Infektionszeichen klagen Patienten über Fieber.

Letzteres tritt ebenfalls bei einer FSME auf. Jedoch fehlt bei dieser die juckende Rötung. Ein Indiz für die Frühsommer-Meningoenzephalitis sind Abgeschlagenheit sowie Glieder- und Kopfschmerzen. Im Laufe beider Erkrankungen treten Paralysen auf. In der Regel folgt nach dem Befall eine Muskulatur-Abschwächung. Bei einer FSME verschlimmert sich diese bis hin zu aufsteigenden Lähmungen. Bekannt ist diese Begleiterscheinung als Zeckenparalyse. Sie tritt überwiegend in Asien, Afrika sowie Süd- und Nordamerika auf.

 

Taubheitsgefühle nach einem Zeckenstich

In seltenen Fällen kommt es nach einem Stich zu einer Zeckenlähmung. Diese entsteht durch ein Nervengift, welches die Ixodidae in ihren Speicheldrüsen befördert und bei einem Befall des Menschen absondert. Durch dieses Neurotoxin kommt es zu einer erhöhten Reizung der Nerven. Sie führt dazu, dass die Muskulatur nicht mehr arbeitet. In den Beinen entstehen ein Taubheitssymptom sowie Ermüdungserscheinungen.

Im Englischen trägt dieses Phänomen den Namen „tick paralysis“. Diese tritt nach fünf bis sieben Tagen auf. Etwa 40 verschiedene Zeckenarten tragen das Nervengift in sich. Es führt zu einer Paralyse in der Atemwegsregion, die zum Ersticken führt. Sind Sie betroffen, leiden Sie zunächst unter:

  • Ataxie,
  • Dysphasie,
  • Taubheit der Extremitäten,
  • tauben Augenmuskeln,
  • und Dysarthrie.

 

Diese Zeckenstich-Symptome verschwinden wenige Tage nach dem Entfernen des Blutsaugers, da Sie so dem Körper die Toxinquelle entziehen. Ein Antidot wirkt als Gegengift bei schweren Beeinträchtigungen.

 

Eine Borreliose erkennen

Eine Ansteckung mit Borrelien äußert sich zu Beginn mit einer Rötung, die sich kreisförmig ausbreitet. Die Wanderröte entdecken Betroffene nach zwei Tagen oder bis zu zwei Monaten. Bei 80 Prozent der Borreliose-Fälle gehört sie zu den typischen Symptomen eines Zeckenstichs. Die flache Stelle ist stark gerötet und juckt nicht. Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen begleiten die Röte. Sie zeigt sich an unterschiedlichen Hautstellen. Große Ansammlungen der Erreger befinden sich an den Ohrläppchen, am Hodensack oder an den Brustwarzen. Die Wanderröte breitet sich hier nicht ungehindert aus. Sie führen zu violetten Verdickungen der Haut, die nicht schmerzen.

Selten betreffen die Borrelien das zentrale Nervensystem. Liegt ein Befall vor, verursacht er:

  • Lyme-Arthritis,
  • Akrodermatitis,
  • Lähmungserscheinungen,
  • Hirnhautentzündung,
  • Herzrhythmusstörungen und
  • das Bannwarth-Syndrom.

 

Ebenso führt die Erkrankung des ZNS zu einer Polyneuropathie. Sie geht mit einem Taubheitsgefühl im Fußbereich einher. Mehr zu der Erkrankung erfahren Sie in Dr. Petra Hopf-Seidels Buch „Nach Zeckenstich: Borreliose erkennen und wirksam behandeln“. Dr. med. Sam T. Donta beschreibt in ihrer Donta-Studie die Symptomatik in den verschiedenen Stadien der Erkrankung.

 

Die gängigen Symptome einer Borreliose:

  • Nervenschmerzen,
  • geschwollene Lymphknoten,
  • Kopfschmerzen,
  • Fieber,
  • Rücken- und Nackenschmerzen,
  • Rötungen und Hautentzündungen (Wanderröte),
  • Reizbarkeit,
  • geschwollene Gelenke,
  • Gliederschmerzen,
  • geschwächter Allgemeinzustand,
  • Muskelschmerzen,
  • nachlassende Konzentrationsfähigkeit,
  • Taubheitsgefühl,
  • Lähmungen,
  • Stimmungsschwankungen,
  • Abgeschlagenheit und Schwäche,
  • anhaltende Müdigkeit,
  • Wesensänderungen,
  • geringeres Erinnerungs-Vermögen.

 

Die meisten Zeckenstich-Symptome treffen gleichzeitig auf eine Infektion mit FSME-Viren zu. Der einzige tatsächliche Hinweis auf eine Borreliose sind die Wanderröte und die Kopfschmerzen. Letztere treten diffus, teils kappen- oder ringförmig und mit hoher Intensität auf. Schmerzempfindliche Haarwurzeln sowie Rachen- und Zungenschmerzen ergänzen die Beschwerden. Ständige, hartnäckige Erkrankungen der Nasennebenhöhle, geschwollene Lymphknoten sowie Muskelkater deuten ebenso auf eine Borreliose hin.

 

Die Krankheit durchläuft drei verschiedene Stadien, während denen sich unterschiedliche Symptome zeigen. Im ersten Stadium zeigt sich die Wanderröte. Anschließend schwellen die Lymphknoten an. Muskel- und Kopfschmerzen stellen sich ein und Fieber tritt auf. Teilweise kommt es zu Störungen des Nervensystems und des Herzrhythmus. Im letzten Stadium weisen Patienten starke Gelenkentzündungen auf, die sich bis zum Hirn ausbreiten. Besonders gefährlich ist eine Borreliose in der Schwangerschaft. Achten Sie in dieser Zeit auf Zeckenstich-Symptome.

 

Abgrenzung der FSME zur Borreliose

Die FSME beginnt zehn Tage nach dem Befall mit grippeähnlichen Beschwerden wie Erbrechen, Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel und Gliederschmerzen. Nachweisbar ist sie jetzt noch nicht. Zunächst klingen die Symptome rasch wieder ab. Nach zwanzig Tagen zeigen sich neurologische Störungen. Der Virus befällt das zentrale Nervensystem, wodurch eine Hirnhautentzündung entsteht. Diese geht einher mit der typischen Nackensteifheit, erhöhter Temperatur und starken Kopfschmerzen. Die Lichtscheu und die Nackenstarre gehören zu den eindeutigsten ersten Anzeichen der FSME.

 

Schnelles Handeln verhindert eine Infektion

Bei einem Zeckenbiss gilt es, zügig zu reagieren. Entfernen Sie die Milbe immer komplett und intakt. Geeignete Hilfsmittel sind Zeckenzangen- und Karten. Vermeiden Sie es, den Parasit zu quetschen. Sonst pressen Sie möglicherweise den infektiösen Speichel des Tieres oder dessen Darminhalt in die Wunde. Das führt dazu, dass die Erreger in Ihren Organismus gelangen.

Verzichten Sie auf diverse Hausmittel, die die Gefahr einer Infektion erhöhen. Nachdem Sie die Zecke entfernten, desinfizieren Sie die Stelle sorgfältig, um Keime abzutöten. Beobachten Sie die Einstiche in den folgenden Wochen und achten Sie auf Symptome eines Zeckenstichs. Bei einer Infektion treten drei Wochen danach noch grippeähnliche Auswirkungen auf.

Wann suchen Sie einen Hausarzt auf

In den überwiegenden Fällen verläuft der Stich einer Zecke ohne Komplikationen. Steckt der Kopf der Milbe nach dem Entfernen des Körpers fest? Treten vereiterte Schwellungen auf oder es bilden sich Rötungen um die Wunde, die sich langsam ausbreiten? Suchen Sie einen Arzt auf. Rote Stellen mit Ringen sind gefährlich. Ebenso wenden Sie sich an den Mediziner bei:

  • auftretenden Gliederschmerzen,
  • Fieber,
  • grippeähnlichen Erscheinungen,
  • Kopfschmerzen und
  • anhaltender Abgeschlagenheit.

Bei starken Zeckenstich-Symptomen greifen Sie sofort ein. Eitert eine Wunde, verordnet der Arzt in der Regel Salben oder Antibiotika.

Generell empfiehlt es sich, im Wald und auf Wiesen helle, lange Kleidung zu tragen sowie geschlossene Schuhe. Daran setzen sich die Parasiten nicht fest. Suchen Sie nach dem Aufenthalt in der Natur immer Ihren Körper nach Zecken ab. Ein Abwehrspray aus der Drogerie oder der Apotheke hilft vorsorglich.

 

Quellen und weiterführende Literatur:

http://www.zeckenstich.net/symptome.html

Petra Hopf-Seidel: Krank nach Zeckenstich: Borreliose erkennen und wirksam behandeln. Knaur MensSana Taschenbuch 2008. ISBN-10 3426873923

  1. Zeckenbiss Fakten zum Zeckenstich und Borreliose
  2. Borreliose im Blut nachweisen
  3. Blutwerte bei Borreliose

 

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