Arterielle Hypertonie Ursachen in der Übersicht

Arterielle Hypertonie Ursachen und ihre Folgen

Die arterielle Hypertonie kommt aus dem Griechischen und lässt sich auf die Bedeutungen „übermäßig“ und „spannend“ zurückführen. Im täglichen Sprachgebrauch ist wiederum vom Bluthochdruck die Rede. Im folgenden Beitrag werden wir die arterielle Hypertonie Ursachen zusammenstellen und das Krankheitsbild deutlicher straffieren. In diesem Zusammenhang ist jedoch nicht von den vorübergehenden und zeitweiligen Blutdruckerhöhungen die Rede, die in der Folge von Schwangerschaft oder in Verbindung mit Medikamenten und anderen Erkrankungen auftreten.

Bluthochdruck

arzt misst den blutdruck © Picture-Factory – Fotolia.com

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Zu den arteriellen Hypertonie Ursachen gehören vor allen Dingen Störungen des Hormonsystems sowie Defekte im Herzkreislaufsystem oder Nierenschäden. Der Großteil der Ursachen liegt im Verborgenen und führt auf unbekannte Faktoren zurück, die jeweils im Individualfall eines Patienten stehen. Diese unspezifische Ausprägung der Symptome macht eine Diagnose schwer. Die Folgen arterieller Hypertonie sind hingegen weitreichend und können einen lebensbedrohlichen Charakter annehmen:

 

Eine nicht zu unterschätzende Rolle bei arterieller Hypertonie nimmt vor allen Dingen die Vererbung ein, denn wenn die Eltern bereits unter Bluthochdruck leiden, steigt auch das persönliche Risiko um ein Vielfaches. Insbesondere in den Industrieländern ist die Krankheitshäufigkeit von 10-50 % bei der Gesamtbevölkerung bedrohlich hoch. Die Gefahr des Bluthochdrucks steigt mit dem Alter. So leiden mittlerweile 20 % aller Mitteleuropäer unter diesem gefährlichen Symptom.

 

Arterielle Hypertonie Ursachen – Europas Volkskrankheit

Nur Wenige ahnen, dass Deutschland im europaweiten Vergleich gerade im Bereich der Schlaganfallmortalität eine Spitzenposition einnimmt. Bei Schlaganfällen übernimmt wiederum Bluthochdruck eine der zentralen Positionen. Bei der arbeitenden Bevölkerung konnte festgestellt werden, dass in einem Alter von 44 Jahren 35 % aller Probanten einen normalen Blutdruck aufwiesen. 7,5 % der Patienten konnte nur mithilfe von blutdrucksenkenden Therapien einen normalen Blutdruck aufweisen. In den meisten Fällen ist eine Langzeitmessung bzw. eine Langzeittherapie notwendig, um folgerichtige und gesundheitsförderliche Ergebnisse zu erzielen.

Um der Problematik des Bluthochdrucks auf den Grund zu gehen, ist es notwendig, die primäre Form der arteriellen Hypertonie und deren Form zu vergleichen. Bei 95 % aller Patienten, die von dem Bluthochdruck betroffen sind, kann eine körperliche Ursache festgestellt werden. So ist arterielle Hypertonie zumeist eine Folge von unterschiedlichen Faktoren und wird so als multifaktoriell bezeichnet. Eine genetische Ursache kann für die primäre Ausbildung ausgeschlossen werden.

 

 

Arterielle Hypertonie Ursachen und ursächliche Therapiemöglichkeiten

Die Veränderung eines einzelnen Gens ist nur bei sehr seltenen Hypertonie Formen der Fall. Liegt eine andere Grundkrankheit vor, ist von der sekundären Blutdruckerkrankung die Rede. Diese trifft auf 5-15 % der Patienten zu. So ist es notwendig, die grundlegende Erkrankung zu therapieren, um folglich auch den Blutdruck zu senken. Die meisten Patienten leiden unter einer Erkrankung der Nieren, der Gefäße und des endokrinen Systems. Wobei die Nierenerkrankungen zu den häufigsten Ursachen von Bluthochdruck zählen. Es können die Nierenarterien oder das Nierengewebe betroffen sein. Die folgenden Ursachen können zu einem Nierenleiden führen:

  • chronische Entzündungen des Organs,
  • diabetische Schäden,
  • mechanische Kompression der Niere.

 

Ein Patient ist folglich nicht in der Lage, Salze auszuscheiden, was wiederum unwiderruflich zum Bluthochdruck führt. Zu den häufigsten Erkrankungen, die zu Bluthochdruck führen, zählt die Arteriosklerose als Bindegewebserkrankung. Es folgt eine ungenügende Durchblutung der Niere sowie eine folgenreiche Gefäßverengung. Auch das sympathische Nervensystem ist von diesem Leiden betroffen.

 

Blutdruckbedingte Erkrankungen und Arterielle Hypertonie Ursachen

Weitere blutdruckhochdruckbedingte Erkrankungen können auf den Hormonhaushalt zurückführen. So kann in seltenen Fällen eine exzessive Produktion von Adrenalin erfolgen – es kommt zur Aktivierung des sympathischen Nervensystems oder bei dem Cushing Syndrom zu einer vermehrten Ausschüttung der Kortikoid Hormone.

Wirkliche Symptome für arterielle Hypertonie Ursachen zu benennen, fällt schwer, da diese Erkrankung symptomlos auftritt und äußerst uncharakteristische Beschwerden hervorruft. So kann es möglich sein, dass gerade am Morgen Kopfschmerzen auftreten, die nachlassen, wenn man sich ein zweites Kissen mit ins Bett nimmt, um den Kopf hörer zu lagern. Zu den häufigsten Symptomen arterieller Hypertonie gehören die folgenden Anzeichen:

 

  • Übelkeit,
  • Schwindel,
  • Schlaflosigkeit und Antriebslosigkeit,
  • häufiges Auftreten von Nasenbluten.

 

Erreichen Sie ein Stadium von sehr intensivem und erhöhtem Blutdruck, verändern sich auch die Symptome und werden immer kritischer:

 

  • Luftnot in Belastungssituationen,
  • erhöhte Häufigkeit des Wasserlassen,
  • Sehstörungen,
  • erhöhtes Durstgefühl und
  • intensive Schweißneigungen.

 

Der symptomatische Krankheitsverlauf in schweren Fällen

 

Insbesondere der türkische, asymptomatische Verlauf dieser Erkrankung wird von vielen als lautloser Mörder bezeichnen. Diese Erkrankung führt zur folgenreichen Beeinträchtigung des Lebens und kann lebensbedrohliche Reaktionen auslösen. Auch hier lassen sich unterschiedliche Formen arterieller Hypertonie unterscheiden: als labile und als belastungsabhängige Krankheit. Handelt es sich um eine stabile, arterielle Hypertonie tritt dieser Fall dauerhaft ein. In diesem Fall ist wiederum von einer malignen arteriellen Hypertonie die Rede. Haben wir es mit einem besonders schweren Fall zu tun, kommt es zu deutlichen Symptomen. Tatsächlich gibt es in Abhängigkeit von dem Kontinent und Land unterschiedliche Grenzwerte, die wiederum eine Behandlungsbedürftigkeit hervorrufen.

Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen und Sehstörungen sowie Ausfallerscheinungen diagnostizieren immer einen besonders schweren Grad der arteriellen Hypertonie. Im Prinzip ist es einem Arzt möglich, das Vorliegen des Bluthochdrucks über eine Blutdruckmessung zu diagnostizieren und einzugrenzen. So werden die Blutdruckentwicklungen argumentiert und dokumentiert. Daraufhin folgt eine körperliche Untersuchung sowie eine Urindiagnostik und Echokardiographie und EKG.

 

Achtung: In einigen Fällen kommt es zur Weißkittel-Hypertonie. Tatsächlich weisen einige Personen einen erhöhten Blutdruck auf, sobald sie medizinisches Personal vor sich haben. Hier sollte eine variable Konstante einer Rolle spielen.

 

Fazit

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Arterielle Hypertonie nimmt Bezug auf den Bluthochdruck, eines der Großen Risikofaktoren im Leben, die zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung, zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Gerade in Deutschland zählt der Schlaganfall infolge von erhöhtem Blutdruck zu einer der häufigsten Todesursachen. Die Erhöhung der Messwerte auf die leichte Schulter zu nehmen, ist keine Alternative und bedroht das eigene Leben. Kommt es zur Diagnose von Bluthochdruck, so gilt es, die Erkrankung folgerichtig einzustufen, eine körperliche Anamnese folgen zu lassen, um schlussendlich eine logische Therapie starten zu können, die den allgemeinen Zustand verbessert. Nur wenige Patienten leiden unter einer genetisch vererbten arteriellen Hypertonie oder weisen Bluthochdruck aufgrund anderer körperlicher Beschwerden auf. In diesem Fall müssen zuerst die körperlichen Beschwerden behandelt werden bzw. die Grunderkrankung, um den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen.

 

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Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinautorin

Anna Nilsson, Journalistin und Medizinautorin seit 2001 mitwirkende Autorin im Gesundheitsmagazin "Großes Blutbild"


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