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3 wichtigsten Ursachen von Leberschmerzen

Kommt es zu Schmerzen im Bereich der Leber, führen diese Beschwerden zumeist auf eine Funktionsstörung oder eine Erkrankung des Organs.

Gerade eine Entzündung der Leber ist nur schwer zu diagnostizieren, da ihre Schmerzen oft diffuse im rechten Oberbauch wahrgenommen werden. Die Leber besitzt keinerlei Schmerzrezeptoren.

So kommt es erst bei einem Druckschmerz und einer folgenreichen Vergrößerung des Organs zu diesem unangenehmen Gefühl, da das umliegende Gewebe in diesem Stadium betroffen ist.Lage der Leber

Darüber hinaus können sich Leberschmerzen auch in Form chronischer Müdigkeit äußern. Wir stellen Ihnen im folgenden Beitrag die häufigsten Leberschmerzen Ursachen vor und präsentieren einen praktischen Ratgeber für den Alltag.

Ursachen: Leberentzündung oder die Leberzirrhose

Zu den häufigsten Ursachen zählt vor allem die Leberentzündung oder die Leberzirrhose. Auch Leberkrebs kann für eine Ausbildung einer Fettleber verantwortlich sein.

Die meisten erkennen Leberschmerzen nicht an dem ursächlichen Schmerz im oberen Bauch, sondern vor allen Dingen an der auftretenden Müdigkeit und ein zunehmender Zustand der Erschöpfung. Beim Arzt fallen bei den Organ-Bluttests besonders hohe Leberwerte auf, die eine folgerichtige Diagnose erst möglich machen.

Die Leber übernimmt im Körper lebenswichtige Aufgaben, wie zum Beispiel die Produktion von Eiweißstoffen, die Gallenproduktion und die Entgiftung des Körpers. Darüber hinaus ist die Leber für die Regulation des Nährstoffgehalts im Blut verantwortlich.

Die häufigsten Ursachen für Leberschmerzen führen auf eine Überforderung der Leberfunktionen, infolge ungesunder Ernährung oder chronischem Alkoholgenuss. Obendrein ist es auch möglich, dass belastende Umweltbedingungen eine kranke Leber begünstigen. Zum Hauptauslöser von Leberschmerzen zählt immer noch der regelmäßige oder übermäßige Alkoholkonsum.

Sonographie Ultraschall Untersuchung
Sonographie der Leber Diagnostik beim Arzt, Copyright: cucurudza, Bigstockphoto

Leberschmerzen Ursache No. 1 – Alkohol

Das erste Auftreten von Leberschmerzen ist für viele Patienten ein Warnschuss, der wahrgenommen werden sollte. Ändert ein Patient seine Lebensweise nicht und minimiert bzw. eliminiert die krankmachenden Belastungen für das Organ nicht, kommt es folgerichtig zu einer chronischen Überforderung der Leber und zu einem Zustand der leberbedrohlichen Leberzirrhose.

Gesunde Leber und Leberzirrhose
Gesunde Leber und Leberzirrhose

In diesem Fall sind die Leberzellen aufgrund von anhaltender Überlastung abgestorben und die Leber ist nicht mehr in der Lage, die lebensnotwendigen Aufgaben wahrzunehmen. Ärzte sprechen bei der Leberzirrhose auch von der Schrumpfleber, die starke Leberschmerzen mit sich bringt.

Ist es erst so weit gekommen und ein fortgeschrittenes Stadium ist erreicht, ist nicht mehr von einer Heilung auszugehen, denn das Organ hat sich stark verkleinert, wodurch wiederum die Durchblutung der Leberläppchen eingeschränkt wird. In diesem Zusammenhang steigt der Blutdruck an der Pfortader, was ein erhebliches, lebensbedrohliches Risiko mit sich bringt.

Das Blut ist nicht mehr in der Lage, den natürlichen Weg durch die Leber zu gehen.

Leberschmerzen Ursache No. 2 – die Stauungsleber

Die Stauungsleber ist ein weiterer möglicher Auslöser für Leber Schmerzen. In diesem Fall staut sich das Blut im Bereich der Leber aufgrund einer Herzschwäche.

Innerhalb der Leberzellen steigt wiederum der Druckpunkt dieser erhöhte Druck führt zu einem absterben der Leberzelle und zu einem von Nahrung des Gewebes. Auch in diesem Fall kann es zu einer Leberzirrhose kommen.

Leberschmerzen Ursache No. 3 – Leberentzündung

Doch nicht immer muss eine Leberzirrhose die Ursache für Leberschmerzen sein, es kann auch zu einer Entzündung der Leber gekommen sein. In diesem Fall ist von der Hepatitis auszugehen, sie ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Entzündungsreaktionen, die in diesem Organ ablaufen.Leberwerte, ALAT, ASAT, GGT, AP

Eine weitere Ursache für Schmerzen in der Leber sind zum Beispiel Prellungen, also mechanisch und physikalische Beeinträchtigungen, diese können auch eine Blutabflussstörung und eine Entzündung der Leber zur Folge haben. Je nach Schweregrad kann diese Leberentzündung eine chronische oder eine akute Verlaufsform nehmen.

In diesem Fall steigt das Risiko der Enzephalopathie, diese gilt als eine der häufigsten Auslöser für das Leberkoma. Im Endstadium dieser Erkrankung kommt es zu einem Bewusstseinsverlust, die Muskeleigenreflexe und die Muskelsteife fällt aus. Der Betroffene ist nicht mehr Herr über die Muskelspannung.

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Hilfe wenn Leberschmerzen auftreten?

Bei den geringsten Anzeichen von Leberschmerzen oder Beschwerden im Bereich des Organs ist es ratsam, sofort einen Arzt zu kontaktieren, um eine präzise Diagnose und eine Behandlung vorzunehmen.

Es sind die Ursachen, die folgerichtig ein Handlungskatalog von Behandlungsmöglichkeiten zusammenzustellen. Im Falle der Leberzirrhose haben wir Sie bereits darauf verwiesen, dass eine mögliche Regeneration und Heilung des Organs nicht mehr in Aussicht steht.

Dem Patient bleibt nichts anderes übrig, als sich in eine Behandlung zu begeben und auf ein Spenderorgan zu hoffen. Beim ersten Auftreten einer Fettleber oder anfänglichen Symptomen sollten sofort die belastenden Faktoren ausgeschlossen werden, um eine weitreichende Störung des Organs zu vermeiden.

Die Leber gehört zu den wichtigsten Organen des Menschen, sie reguliert nicht nur den Blutfluss, sondern gilt auch als Entgiftungszentrale. Regelmäßiger Alkoholkonsum sowie eine ungesunde Ernährung und zu hohe Belastung führen zu der Fettleber, die wiederum auf die gefährlichsten Risikofaktoren für Leberschmerzen zurückführt.

Kommt es zu einer mechanischen oder physischen Belastung über eine Prellung oder zu einer Entzündung der Leber ist es ebenso ratsam, sofort einen Arzt aufzusuchen, um schnellstmöglich eine folgerichtige Behandlung anzuschließen.

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Quellen:

Hinweis für die Leser

Diese Inhalte sind zur Information gedacht. Sie sind kein Ersatz für eine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bitte konsultieren Sie dafür immer einen Arzt.

Dr. rer. medic. Harald Stephan, Doktor der Medizinwissenschaften und Naturwissenschaftler mit medizinischer Promotion. Dieser Artikel entspricht aktuellen wisenschaflichen Standards und medizinischen Leitlinien.