Wann ist der Blutdruck normal oder zu hoch? Gesunder Blutdruck

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Normalwerte des Blutdrucks, Blutdrucktabellen und Blutdruck messen:

Wann ist der Blutdruck normal – diese Frage stellen sich viele Menschen: Der Blutdruckwert gibt Auskunft über den Druck des Blutes innerhalb eines Gefäßes des menschlichen Körpers. Ein erhöhter Blutdruck stellt eine Gefahr für die eigene Gesundheit dar. Nierenschäden, ein Schlaganfall sowie ein Herzinfarkt sind Folgen eines dauerhaften Bluthochdrucks. Anfänglich bemerkt der Betroffene keine körperlichen Beeinträchtigungen.

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Altenpflegerin misst Blutdruck bei Seniorin
Regelmäßige Kontrolle des Blutdruck kann abweichende Werte schneller erkennen lassen.

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Die Konsequenzen des Bluthochdrucks machen sich in der Regel erst spät bemerkbar. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Blutdruck Normalwerte zu kennen und diese in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

Blutdruck Tabelle:

In der folgenden Blutdruck-Tabelle erfahren die Patienten, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Blutdruckwerte einteilt.

  systolisch (mm Hg) diastolisch (mm Hg)
optimaler Blutdruck < 120 < 80
normaler Blutdruck < 130 < 85
hoch normaler Blutdruck 130-139 85-89
Milde Hypertonie 140-159 90-99
Mittlere Hypertonie 160-179 100-109
Schwere Hypertonie >180 >110

 

 

Normale und Erhöhte Blutdruck Werte ‒ eine Gefahr für den menschlichen Körper

Wer den Blutdruck misst, erfasst zwei Werte. Während der systolische Wert Auskunft über den Spannungszustand des Herzmuskels gibt, entsteht der diastolische Wert während der Entspannungsphase des Herzens. Der systolische Wert ist höher als der diastolische Wert und steht an erster Stelle eines Messgerätes. Die Maßeinheit des Blutdrucks ist in der Regel Millimeter Quecksilbersäule.

Die genannte Zahl für den Normalwert des Blutdrucks besteht aus zwei Werten. Die „120“ beschreibt den systolischen Druck, die „80“ bezieht sich auf den diastolischen Druck. Der systolische Wert definiert den Blutdruck, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und das Blut in die Aorta pumpt (die sogenannte Auswurfphase). Anschließend entspannt sich der Herzmuskel. In der Entspannungsphase öffnen sich die Muskeln und neues Blut strömt ein. Infolgedessen sinkt der Druck in den Blutgefäßen ab. Letzteres gibt der diastolische Wert an. Folglich besteht der Blutdruck aus einem Maximal- und einem Minimalwert.

Die Abkürzung hierfür lautet mmHg. Der optimale Blutdruckwert liegt bei 120/80 mmHg. Zeigt das Messgerät einen Wert an, der oberhalb dieses Blutdruck Normalwerte liegt, leidet der Betroffene unter einem Bluthochdruck. Je nach Schwere des erhöhten Blutdrucks sind ärztliche Maßnahmen notwendig.

 

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Ein Arzt unterscheidet zwischen drei Arten des Bluthochdrucks. Liegen die Werte 120/80 mmHg ist der Blutdruck normal bei 140/90 mmHg oder höher, liegt ein leichter Bluthochdruck vor. Patienten, bei denen das Messgerät einen Wert ab 160/100 mmHg anzeigt, leiden unter einem mittelschweren Bluthochdruck. Ab einem Wert von 180/110 mmHg spricht der Mediziner von einem schweren Bluthochdruck. Ein stark erhöhter Blutdruck macht sich durch Schwindel, Sehstörungen oder eine veränderte Gesichtsfarbe bemerkbar.

Im Gegensatz hierzu verursachen ein leichter und mittelschwerer Bluthochdruck anfänglich keine körperlichen Beschwerden. Befindet sich der Wert oberhalb der Blutdruck Normalwerte, ist eine schnelle ärztliche Behandlung notwendig. Anderenfalls entstehen Schäden und Verkalkungen der Blutgefäße. Die Folge sind Herzbeschwerden oder sonstige Gesundheitsschäden.

 

Der normale Blutdruck ist Situations- und Tageszeit abhängig

Der Blutdruck eines Menschen ist Schwankungen unterworfen. Ein komplexes System reguliert den Druck. Daran sind Hormone, der Sympathikus, der Parasympathikus und das Enzym Renin beteiligt. Der Sympathikus erhöht Frequenz und Kraft des Herzschlags.

Der Blutdruck steigt. Der Parasympathikus arbeitet umgekehrt. Die jeweilige Höhe des Blutdrucks ist abhängig von der Situation und dem Zeitpunkt. Morgens ist der Wert – verglichen mit der Nacht – leicht erhöht. Über den Tag sinkt der Druck. In Stresssituationen erhöht der Körper den Blutdruck. Stress verbessert die Leistungsfähigkeit des Herzens, infolgedessen steigt der Druck in den Blutgefäßen.

Das bedingt eine bessere Durchblutung der Muskeln. Entspannt der Körper, senkt sich der Blutdruckwert. Unter Normalbedingungen liegt der Blutdruck eines gesunden Menschen bei 120 zu 80 mm HG. Die Angabe des Blutdrucks erfolgt im Verhältnis zu einer Millimeter-Quecksilbersäule, kurz „mm Hg“. HG ist das Symbol für Quecksilber im Periodensystem der Elemente. Ein mmHg ist definiert als den Druck, den eine Quecksilbersäule mit der Höhe von einem Millimeter ausübt.

 

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Normaler Blutdruck nicht messbar

In einigen Fällen zeigt sich der Blutdruck der Patienten normal, steigt jedoch bei der Untersuchung beim Arzt rapide an. Den Effekt bezeichnen die Mediziner als Praxishochdruck oder Weißkittel-Hypertonie. Die Betroffenen weisen im Alltag normale Blutdruckwerte auf. Suchen sie ihren Hausarzt auf, nimmt dieser eine Blutdruckmessung vor. Dabei empfinden die Patienten Stress, sodass der Druck des Blutes über den Normwert steigt. Geschieht dies mehrmals, halten die Ärzte die hohen Blutdruckwerte für den Normalzustand. Demnach diagnostizieren sie fälschlicherweise eine Hypertonie.

Um das Missverständnis aufzuklären, informieren die Patienten zunächst ihren Hausarzt über ihre Befürchtung. Dieser rät ihnen dazu, den Blutdruck im Alltag mehrmals zu messen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer Langzeit-Blutdruckmessung, um den normalen Blutdruck zu ermitteln. Zu dem Zweck kommt beispielsweise die 24-Stunden-Blutdruckmessung zum Einsatz. Bei dieser Maßnahme halten die Patienten ihre Blutdruckwerte 16 oder ganze 24 Stunden im Auge. Das geschieht mit einem entsprechenden Messgerät.

Hierbei besteht gleichermaßen die Möglichkeit, den Blutdruck während der Nachtruhe zu messen. Zeigt sich der Blutdruck normal, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Hypertonie vorliegt. Leiden die Patienten an der Weißkittel-Hypertonie, resultiert diese aus einem verstärkten Stressempfinden. Das belegt die Studie: „Physiological, psychological, and behavioral factors and white coat hypertension“. Die im August 1990 veröffentlichte Publikation stammt von Siegel WC et al.

 

Langzeit-Blutdruckmessung zeigt normale Blutwerte

Leiden die Betroffenen am Praxishochdruck, präsentieren sich im Alltag keine Blutdruckspitzen. Zwar unterliegt der Blutdruck Schwankungen, liegt aber nicht über den Normwerten. Damit die 24-Stunden-Blutdruckmessung korrekte Ergebnisse liefert, verändern die Betroffenen ihre Gewohnheiten nicht. Dadurch belegen sie, dass ihr Blutdruck normal ist.

Tritt bei den Patienten der Praxishochdruck auf, bringen punktuelle Messungen keine aussagekräftigen Resultate. Speziell bei der Blutdruckmessung beim Hausarzt zeigen sich die Betroffenen aufgeregt, da ein „Fluchtreflex“ einsetzt. Sie fühlen sich in der Praxis unwohl oder fürchten eine negative Diagnose. Die 24-Stunden-Blutdruckmessung beweist, dass die vermeintliche Hypertonie nicht den Grund für die Blutdruckspitzen darstellt. Interessieren sich die Patienten für die Langzeit-Blutdruckmessung, erhalten sie das jeweilige Gerät bei ihrem Hausarzt. Es ähnelt einem normalen Messgerät, gehört jedoch zu den tragbaren Varianten.

 

In der Regel misst die Maschine den Blutdruck der Träger in speziellen Zeitintervallen. Beispielsweise bemerken sie, dass alle 30 Minuten Luft in die Oberarmmanschette dringt. In der Nacht verlängert sich der Zeitraum zwischen den Messungen. Demnach brauchen die Betroffenen keine Störung der Nachtruhe zu befürchten. Nach Ablauf der Langzeit-Messung suchen sie die Praxis auf und geben den Apparat ab. Dieser speichert die Messergebnisse im Normalfall, sodass die Ärzte problemlos das Blutdruckprotokoll erstellen. Sie erkennen, dass die Patienten im Alltag über einen normalen Blutdruck verfügen.

Kam es bereits zu einem Therapiebeginn gegen die fälschlicherweise diagnostizierte Hypertonie, beenden die Mediziner die Behandlung. Hegen die Patienten den Verdacht, dass das Weißkittelsyndrom vorliegt, setzen sie ihre Medikamente in keinem Fall selbstständig ab. Stattdessen besteht die Notwendigkeit, das Phänomen nachzuweisen. Bleibt der Praxishochdruck über längere Zeit unbemerkt und unbehandelt, erhöht sich das Risiko, dass der Blutdruck über die Normgrenze steigt.

Eine medikamentöse Behandlung zeigt sich im Regelfall nicht erforderlich. Um die Hypertonie zu vermeiden, achten die Patienten auf eine gesunde Lebensweise. Sie nehmen vorrangig fettfreie und zuckerfreie Nahrungsmittel zu sich. Ebenso lohnt es, regelmäßig Sport zu treiben. Zudem besprechen die betreffenden Personen ihre Ängste mit dem Hausarzt, um den Blutdruck eigenständig zu regulieren.

 

 

Regelmäßige Dokumentation der Blutdruck Werte

Ein Arzt stellt anhand einer Blutdrucktabelle fest, ob die Werte des Patienten im Normalbereich liegen. In der Regel erfolgt die Messung am Oberarm oder am Handgelenk. Bei älteren und schwangeren Menschen ist das regelmäßige Messen des Blutdrucks sinnvoll. Ein Arzt empfiehlt seinen Patienten, die ermittelten Blutdruckwerte regelmäßig aufzuschreiben.

Dabei notiert sich der Patient die Uhrzeit der Messung sowie die dazugehörenden Werte. Darüber hinaus ist es ratsam, wichtige Ereignisse, die zu dieser Uhrzeit stattfanden, aufzuschreiben. Hierzu zählen körperliche Belastungen, Ruhephasen, eine Mahlzeit oder psychischer Stress. Diese Faktoren beeinflussen die Blutdruck Normalwerte und erfordern eine besondere Beachtung. Wer seine Blutdruckwerte regelmäßig aufschreibt, ist in der Lage, den Verlauf und mögliche Veränderungen über einen längeren Zeitraum nachzuverfolgen.

Je nach Alter variieren die Blutdruck Normalwerte. Während junge Menschen einen niedrigeren Blutdruck aufweisen, ist dieser im Alter oftmals erhöht. Dennoch darf der Blutdruck nicht über den Normalwerten für die entsprechende Altersgruppe liegen. Wann eine therapeutische Behandlung notwendig ist, hängt von dem Gesundheitszustand und anderen bestehenden Erkrankungen des Patienten ab.

Menschen, die ein erhöhtes Risiko für Diabetes und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen, benötigen bei einem leicht erhöhten Blutdruck eine entsprechende Therapie. Patienten, die ein geringes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems aufweisen, benötigen in diesem Fall keine Behandlung. Stattdessen fordert ein Arzt zu regelmäßigen Kontrollen und einem veränderten Lebensstil auf. Hierzu gehören viel Bewegung, eine ausgewogene Ernährung sowie viele Ruhephasen.

 

Blutdruck messen

Warum besteht die Notwendigkeit, den Blutdruck zu messen?

Die Relevanz der Blutdruckwerte

Ein normaler Blutdruck gewährleistet langfristig die Gesundheit der Patienten. Dabei gibt der Wert an, mit welchem Druck das Blut durch die Gefäße fließt. Bei einem niedrigen Blutdruck klagen die Betroffenen beispielsweise über Erschöpfung oder häufiges Frieren. Die charakteristischen Symptome des Bluthochdrucks sind Schwitzen, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen. Die Fachbegriffe für die gesundheitlichen Komplikationen lauten Hypotonie und Hypertonie. Letztere tritt beispielsweise bei einer ungesunden Lebensweise auf.

Um den negativen Folgen vorzubeugen, besteht die Notwendigkeit, den Blutdruck zu messen. Zu dem Zweck benutzen die Verbraucher ein Blutdruckmessgerät für den Hausgebrauch. Es besteht aus dem eigentlichen Messgerät, einer Manschette und dem Verbindungsschlauch.

 

Blutdruck messen, zusammenfassend erklärt

Um ihren Blutdruck im Auge zu behalten, ermitteln alte und junge Menschen ihn ein- bis zweimal in der Woche. Um den Blutdruck zu messen, verwenden sie ein Handgelenkmessgerät oder einen Apparat, der über eine Oberarmmanschette verfügt. Für Kinder verkaufen Onlineshops separate Blutdruckmessgeräte mit einer schmaleren Manschette als die für Erwachsene. Die Messung des Blutdrucks erfolgt im besten Fall in einer entspannten Situation.

Stress oder Angst führen zu verfälschten Messwerten. Bemerken die Betroffenen, dass sie an Bluthochdruck leiden, suchen sie ihren Hausarzt auf. Dieser beginnt mit einer Behandlung, die im Regelfall mit blutdrucksenkenden Medikamenten einhergeht.

 

Die Normwerte beim Messen des Blutdrucks

Um den Blutdruck zu messen, verwenden die Patienten ein Blutdruckmessgerät, das sie ohne Schwierigkeiten im Online-Handel erhalten. Den Apparat finden die Verbraucher in zwei Ausführungen. Die kleinere Variante nennt sich Handgelenkmessgerät. Hierbei legen sich die Nutzer die Manschette um das Handgelenk. Das kompakte Gerät eignet sich für eine Gelenkbreite von 14 bis 20 Zentimetern. Speziell bei Kindern kommt das Modell zum Einsatz, da die geringe Größe die Mitnahme ermöglicht. Beispielsweise messen die Eltern ihren Schützlingen den Blutdruck im Urlaub. Menschen, die über weniger elastische Adern verfügen, benötigen das Blutdruckmessgerät mit Oberarmmanschette.

Deren Breite liegt bei erwachsenen Personen bei zwölf Zentimetern. Die Kindermanschetten erreichen im Regelfall ein Ausmaß von fünf bis sieben Zentimetern. Um exakte Werte zu ermitteln, legen die Verbraucher die Manschette 2,5 Zentimeter über der Ellbogenbeuge an. Welchen Arm sie zur Messung nutzen ist nicht relevant. Qualitativ hochwertige Apparate kontrollieren den richtigen Sitz eigenständig. Zudem regulieren sie die Druckluftzufuhr. Dadurch dringt nicht zu viel Luft in die Manschette und die Kunden profitieren von einem schmerzfreien Prozess.

 

Bei einigen Maschinen beginnt das Messen, sobald die Verbraucher die Manschette schließen. Alternativ bedienen sie den Apparat über den Start-Knopf. Die Druckluft entweicht nach wenigen Sekunden aus der Manschette. In der Zeit misst das Gerät den Puls und den Blutdruck der Verwender. Der Vorteil der Oberarmmessgeräte besteht in dem größeren Display. Auf diesem erkennen auch Personen mit einer Sehschwäche die Werte. Zudem gewährleistet das große Bedienfeld ein unkompliziertes Drücken der Knöpfe.

 

Wie erfolgt die Messung des Blutdrucks

Beim Messen des Blutdrucks bewährt es sich für die Patienten, Ruhe zu bewahren. Fühlen sie sich unwohl oder nervös, beeinträchtigt der Umstand das Messergebnis. Des Weiteren nehmen die Betroffenen unmittelbar vor dem Ermitteln des Werts keine Lebensmittel zu sich. Die Angabe des Messwerts erfolgt in mmHg. In seinem Buch: „Anatomie und Physiologie“ erklärt Christoff Zalpour, dass die Abkürzung für Millimeter Quecksilbersäule steht. Alternativ nennen die Mediziner die Einheit Torr.

Beim Messen des Blutdrucks stehen zwei Werte im Mittelpunkt: der systolische und der diastolische. Ihre Synonyme lauten oberer und unterer Blutdruck. Pumpt das Herz, erweist er sich höher und systolisch. Während sich der Herzmuskel entspannt, misst das Gerät den diastolischen Blutdruck. Nach dem Messen des Blutdrucks geben die Patienten ihre Werte beispielsweise in einem Blutdrucktagebuch ein. Speziell bei Menschen, die an einer Hypertonie leiden, spielt die regelmäßige Kontrolle der Blutdruckwerte eine Rolle.

 

Leiden die Patienten an einem Bluthochdruck, konsultieren sie ihren Hausarzt. Dieser verschreibt ihnen Arzneien, die zu einer Senkung des Blutdrucks führen. Um den Verlauf der Behandlung zu kontrollieren, erfolgt das Messen des Blutdrucks regelmäßig. Gesunde Menschen profitieren ebenfalls von dem Prozess, da sie Anzeichen der Hypertonie frühzeitig erkennen. Des Weiteren existieren charakteristische Symptome, die auf die gesundheitliche Komplikation hinweisen. Beispielsweise leiden die Betroffenen an:

  • Übelkeit,
  • Schwindel,
  • einem verstärkten Durstgefühl,
  • Schlaflosigkeit
  • und Abgeschlagenheit.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass spontanes Nasenbluten auftritt. Eine körperliche Belastung führt bei den betreffenden Personen zur Atemlosigkeit und zum starken Schwitzen.

 

Eine einmalige Messung des Blutdrucks reicht nicht aus

Eine einmalige Messung reicht zur Kontrolle der Blutdruckwerte nicht aus. Im Laufe des Tages verändern sich diese. Speziell in stressigen oder anstrengenden Situationen kommt es zum Anstieg des Blutdrucks. Führen die Patienten zu dem Zeitpunkt die Messung durch, riskieren sie fehlerhafte Messergebnisse. Zudem entwickelt sich der Bluthochdruck innerhalb kurzer Zeit. Demnach gibt eine regelmäßige Ermittlung der Blutdruckwerte einen wichtigen Überblick. Bemerken die Betroffenen, dass sich der Blutdruckwert in einem erhöhten Bereich befindet, vermeiden sie Stress.

Zudem achten sie darauf, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Um den Blutdruck auf einem normalen Level zu halten, bewährt es sich gleichermaßen, Sport zu treiben. Bereits leichte Ausdauerübungen beeinflussen ihn positiv. Wer von Hypertonie betroffen ist, vermeidet jedoch das Krafttraining. Die körperliche Belastung führt im schlimmsten Fall zu einem Infarkt oder einem Schlaganfall.

 

Treten beim Blutdruckmessen normale Werte auf, besteht dennoch die Notwendigkeit einer regelmäßigen Kontrolle. Um die Werte zu überblicken, führen die Patienten beispielsweise den Blutdruckpass. Er stellt die Alternative zu einem Blutdrucktagebuch dar. Bei einigen Blutdruckmessgeräten bieten die Hersteller eine Software an, welche die Daten direkt auf das Smartphone oder das Tablet überträgt. Bei unregelmäßigen Blutdruckwerten nehmen die Patienten die Auswertung mit zu ihrem Hausarzt. Dieser verwendet die Daten als Diagnosehilfe.

 

Bluthochdruck rechtzeitig und zuverlässig erkennen

Wer feststellen will, ob der eigene Blutdruck normal ist, also im Normalbereich liegt, misst diesen täglich zur selben Uhrzeit. Der Patient schreibt die ermittelten Werte auf und berechnet den Mittelwert von sieben aufeinanderfolgenden Tagen. Anschließend vergleicht er diesen Wert mit einer Blutdrucktabelle. Befindet sich der Mittelwert oberhalb der Blutdruck Normalwerte, ist ein Besuch beim Arzt ratsam. Eine weitere Möglichkeit des Blutdruckmessens besteht darin, die Werte 30 Tage lang zu protokollieren. Liegen von den 30 Ergebnissen sieben über den Normalwerten, ist eine ärztliche Behandlung notwendig.

 

Die 5 Fragen zum Blutbild

redaktionelle Bearbeitung: Anna Nilsson

Quellen:

Ambrosius WT, et al.: The design and rationale of a multicenter clinical trial comparing two strategies fort control of systolic blood pressure: SPRINT Systolic Blood Pressure Intervention Trial. Clin Trials 2014; 11: 532–46.

weiterführend:

Der menschliche Blutdruck
Bluthochdruck Symptome

Bluthochdruck
Bluthochdruck bei Kindern
Langzeit Blutdruckmessung und Messgeräte
Leicht erhöhter Blutdruck
Bluthochdruck homöopathisch behandeln
Niedriger Blutdruck homöopathisch behandeln

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Anna Nilsson, Journalistin und Medizinautorin seit 2001 mitwirkende Autorin im Gesundheitsmagazin "Großes Blutbild"