Beschleunigter Herzschlag, Herzklopfen und Herzrasen (Tachykardie)

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Tachykarde Herzrhythmusstörungen

Beschleunigter Herzschlag – Symptome, Formen und Behandlung

Beschleunigter Herzschlag, starkes Herzklopfen oder Herzrasen (Tachykardie) bezeichnet eine Herzschlagfrequenz von über 100 Schlägen pro Minute. Oftmals ist er auf nicht krankhafte Ursachen wie körperliche Anstrengungen oder seelische Belastungssituationen zurückzuführen.

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In diesen Fällen dauert die Beschleunigung nur so lange wie die auslösende Ausnahmesituation. Tritt beschleunigter Herzschlag selbst unter Ruhebedingungen und über längere Zeiträume auf, steckt eine Erkrankung dahinter. Dann wertet man ihn als Herzrhythmusstörung (Arrhythmie).

Tachykardie
Tachykardie: Der Monitor zeigt in den grünen Elektrokardiogrammwellen, die Sinusrhythmus die mittig mit sieben Schlägen die ventrikuläre Tachykardie zeigt, die rote Wellenform zeigt den arteriellen Blutdruck und die blaue Linie den Sauerstoffsättigungslevel. Copyright: tloventures, bigstockphoto

 

 

Herzschlag: Zu schnell, zu langsam

Eine pathologisch veränderte Herzschlagfrequenz ist entweder zu langsam oder zu schnell. Ein beschleunigter Herzschlag (Tachykardie) liegt bei über 100 Schlägen pro Minute vor. Dagegen spricht man von einem verlangsamten Herzschlag (Bradykardie) bei unter fünfzig Schlägen pro Minute.

Normalerweise nimmt man den eigenen Herzschlag überhaupt nicht wahr. Ist das doch der Fall, nennt man das umgangssprachlich Herzklopfen oder Herzrasen. Medizinisch bezeichnet man einen wahrnehmbaren tachykarden Herzschlag als Palpitation.

 

Beschleunigter Herzschlag und Herzrasen: Definition

Tachykardie kommt aus dem Griechischen, wo es sinngemäß Schnellherzigkeit bedeutet. Ein beschleunigter Herzschlag wird als Herzrasen wahrgenommen und bedeutet, dass sich die Menge des vom Herzen gepumpten Blutes, das Herzzeitvolumen, erhöht. Es hängt zum einem vom Schlagvolumen ab, das das Herz pro Kontraktion auswirft, zum anderen von der Schlagfrequenz. Normal sind ein Schlagvolumen von 70 Millilitern und eine Schlagfrequenz von 70 Schlägen. Dementsprechend pumpt das Herz in jeder Minute rund fünf Liter Blut durch den Körper, also einmal das komplette Blutvolumen eines Menschen.

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Unter körperlicher Anstrengung kann dieses Minutenvolumen auf über 20 Liter ansteigen. Bei einer körperlichen oder psychischen Belastungssituation ist das völlig normal. Pathologisch und damit klinisch relevant wird die Angelegenheit, wenn diese erhöhte Pumpleistung über einen längeren Zeitraum fortbesteht, ohne dass die tatsächliche Leistungsabfrage das erfordert.

Wird der Herzschlag übermäßig schnell, kann das Herz nicht schnell genug Blut ansaugen und in den Körper pumpen. Die Folgen sind dann die gleichen wie bei einer Bradykardie, denn der Körper und vor allem das Gehirn bekommen nicht genug Sauerstoff. Das führt zu Schwindelanfällen bis hin zur Ohnmacht, Luftnot und Schwächegefühl.

Einen ständig beschleunigten Herzschlag muss man medizinisch versorgen, denn das Herz macht eine solche Dauerbelastung nicht unbeschadet mit. Daher ist eine Abklärung der zugrunde liegenden Ursachen unbedingt notwendig.

Besonders kritisch ist die Situation einzuschätzen, wenn sich beschleunigter Herzschlag und verlangsamter Herzschlag abwechseln (Bradykardie-Tachykardie-Syndrom). Dabei handelt es sich um eine Reizbildungsstörung, bei der der Taktgeber des Herzens, der Sinusknoten nicht richtig funktioniert. Daher spricht man auch von einem Sick-Sinus-Syndrom (SSS; Sinusknoten-Syndrom, Charcot-Weiss-Baker-Syndrom).

 

Herzrasen, Beschleunigter Herzschlag: Formen

Die Tachykardie lässt sich im Wesentlichen in drei Formen unterteilen:

Beschleunigter Herzschlag infolge körperlicher oder psychischer Belastung. Sowohl körperliche Anstrengung als auch Angst, Aufregung und Stress erhöhen die Herzschlagfrequenz über das sympathische Nervensystem. So reagiert der Körper vorbereitend auf Flucht oder Angriff, für die er mehr Sauerstoff benötigt. Eine solche normale Leistungsabfrage ist völlig normal und nicht als klinisch relevant einzustufen. Sie wird auch durch Genussmittel oder Medikamente künstlich hervorgerufen oder ist die Folge einer gestörten hormonellen Regulation.

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Als Ursachen kommen infrage:

  • körperliche Anstrengung, Sport
  • Stress, Panikattacken, Aufregung und Angstgefühle
  • übermäßiger Konsum von Kaffee, Schwarztee, Alkohol oder Energy Drinks
  • Nikotinmissbrauch
  • Drogen, vor allem Kokain
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Unterzuckerung (Hypoglykämie)
  • Medikamente mit stimulierender Wirkung (Erkältungsmittel mit Ephedrinen oder Sympathikomimetika, Mittel gegen Asthma)

 

Ventrikuläre Tachykardie. Bei einer bestehenden Herzkrankheit, die das Reizbildungs- und Reizleitungssystem in Mitleidenschaft zieht, ist die Ursache in den Herzkammern zu suchen. Kammerflimmern ist selten aber lebensbedrohlich, denn es entspricht in Sachen Sauerstoffzufuhr einem Herzstillstand und endet schnell im plötzlichen Herztod.

Ursächliche Vorschädigungen des Herzens sind

 

Supraventrikuläre Tachykardie. Die Tachykardie beginnt plötzlich, hält über einen längeren Zeitraum an und verschwindet ebenso plötzlich, wie sie gekommen ist. Das ist auch trotz körperlicher Ruhe der Fall. Diese Tachykardie entsteht in der Regel in den Vorkammern des Herzens. Bei jungen Menschen tritt so etwas zeitweise auf, ist aber in der Regel ungefährlich. Wesentlich bedenklicher ist ein beschleunigter Herzschlag bei älteren Patienten, vor allem dann wenn er unregelmäßig wird und schließlich in unkoordinierten Kontraktionen der Vorkammern (Vorhofflimmern) endet. Dieses führt zu erhöhtem Thromboserisiko und Schlaganfällen.

An einer solchen Beschleunigung mit beteiligt sein können

  • Hormonschwankungen in Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahren
  • Elektrolytstörungen (zu geringe Flüssigkeitszufuhr, Nierenerkrankungen)
  • hoher Blutverlust durch Blutungen und traumatische Verletzungen
  • Blutarmut (Anämie)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)

 

Beschleunigter Herzschlag: Wann soll man bei Herzrasen zum Arzt gehen?

Tritt ein beschleunigter Herzschlag öfters und über einen längeren Zeitraum auf und führt er zu gesundheitlichen Problemen, sollten Sie unbedingt Ihren Hausarzt um Hilfe bitten. Dieser findet die Ursache heraus und behandelt Sie gegebenenfalls medikamentös. In schwierigen Fällen überweist er Sie an einen Herzspezialisten (Kardiologen).

Führt das Herzrasen zu Schwindel, Ohnmacht und starken Brustschmerzen, steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine kardiale Ursache wie Herzinfarkt dahinter. Diese kann schnell lebensbedrohend werden und muss sofort notärztlich versorgt werden.

 

Beschleunigter Herzschlag: Diagnose und Untersuchungen

Ihr Hausarzt führt als Erstes eine Anamnese durch, bei der er Sie nach Beginn, Art und Häufigkeit des Herzrasens befragt. Er fragt Sie auch nach Vorerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen im familiären Umfeld, aktueller Medikation und bekannten Allergien. Auch ihre Lebensgewohnheiten wie Schlaf, Ernährung und Genussmittelkonsum sind von Interesse.

Bei der körperlichen Untersuchung kontrolliert Ihr Hausarzt Blutdruck, Blutzucker und Puls. Bei Verdacht auf Lungenembolie hört er Ihre Lunge ab, bei Verdacht auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse tastet er Ihre Schilddrüse ab.

Auskunft über mögliche Ursachen gibt das Blutbild, etwa mit Blutzucker, Langzeit-Blutzucker (HbA1c) und Schilddrüsenhormonen (T3, T4, TSH).

Den Herzrhythmus kann man mithilfe eines Elektrokardiogramms abklären (EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG).

Weitere kardiale Ursachen lassen sich mit bildgebenden Verfahren ermitteln: Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie), Kardio-MRT und Kardio-CT, gegebenenfalls Herzkathederuntersuchungen (Koronarangiographie).

 

Beschleunigter Herzschlag: Behandlung

Die erfolgreiche Behandlung der Tachykardie setzt die Diagnose der genauen Ursache voraus. Diese kann der Arzt medikamentös bekämpfen.

  • Herzrhythmusstörungen lassen sich mit speziellen Medikamenten (Antiarrhythmika) beheben.
  • Schilddrüsenüberfunktionen muss man medikamentös (Thyreostatika) oder operativ einstellen.
  • Angststörungen und Panikattacken werden mit Beruhigungsmitteln therapiert.
  • Vorhofflimmern mit seinem erhöhten Thromboserisiko muss mit Mitteln zur Blutverdünnung behandelt werden.
  • Bei drohendem Kammerflimmern und erheblichen Herzrhythmusstörungen mit Ausfall des Sinusknotens wird ein Herzschrittmacher implantiert.

Nicht-pathologischer beschleunigter Herzschlag lässt sich am besten mit einer Umstellung der Lebensweise in den Griff bekommen, wie Verzicht auf Koffein, Nikotin und Alkohol sowie Abbau von Stressfaktoren.

 

weitere Arten der tachykarden Herzrhythmusstörungen:

Insbesondere wenn der Stress mal wieder überhand nimmt, hat es jeder schon einmal bemerkt: Herzrasen und Beschleunigter Herzschlag. Bei Belastung oder Aufregung ist es ganz normal, dass das Herz schnell schlägt. Selbst ein Herzstolpern hier und da ist kein Grund zur Sorge. Es gibt jedoch auch organisch bedingte tachykarde Herzrhythmusstörungen, von denen manche im Ernstfall tödlich enden können. Wie zeigen hier die verschiedenen Arten der tachykarden Herzrhythmusstörungen:

Vorhofflimmern und Vorhofflattern

Vorhofflimmern und -flattern gelten als häufigste tachykarde Herzrhythmusstörungen des Menschen. Bei über 80-jährigen ist mehr als jeder Zehnte davon betroffen. Oft kommt es dabei zu einem schnellen und unregelmäßigen Herzschlag, den man als Tachyarrhythmia absoluta bezeichnet.

Die Symptomatik der Erkrankung ist sehr unterschiedlich. Manche Patienten haben überhaupt keine Beschwerden. Bei anderen äußert sich die Rhythmusstörung in Form von Schwindel, Herzklopfen oder Luftnot. Pathophysiologisch liegt eine kreisende elektrische Erregung in den Vorhöfen zugrunde, die dazu führt, dass die Vorhöfe nicht mehr hämodynamisch wirksam kontrahieren, sondern nur noch ungeordnet zucken.

 

Die Ursachen der Tachykarden Herzrhythmusstörungen sind vielfältig:

Koronare Herzerkrankung, Mitralklappenfehler oder Herzinsuffizienz sind typische Gründe, nicht selten tritt die Erkrankung jedoch idiopathisch auf. Bei manchen Patienten kann die Rhythmusstörung durch Alkohol getriggert werden. Beim Vorhofflimmern zucken die Vorhöfe mit einer Frequenz von 350 bis 600 pro Minute.

Vorhofflattern zeichnet sich durch eine langsamere Vorhoffrequenz aus mit etwa 250 bis 350 Schlägen pro Minute.

Vorhofflimmern und Vorhofflattern lassen sich meist relativ einfach im EKG erkennen. Zu den Behandlungsmaßnahmen zählen einerseits die Antikoagulation und andererseits die Kontrolle des Herzrhythmus. Medikamente zur Antikoagulation werden eingesetzt, weil durch den veränderten und verlangsamten Blutfluss in den Vorhöfen die Gefahr besteht, dass sich dort Blutgerinnsel bilden. Diese können sich lösen und im ungünstigsten Fall ins Gehirn ausgeschwemmt werden und dort einen Schlaganfall verursachen.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit der Frequenzkontrolle, bei der das Vorhofflimmern als solches zwar bestehen bleibt, die Herzfrequenz mit Medikamenten jedoch in den Normalbereich eingestellt wird. Als Alternative kann eine Rhythmuskontrolle erfolgen, bei der durch eine elektrische oder medikamentöse Kardioversion eine Wiederherstellung des Sinusrhythmus erreicht werden soll.

 

„Der Übergang zwischen normal und krankhaft ist fließend. Krankhaft bedeutet nicht immer gefährlich.“
( quelle: www.herzstiftung.de/pdf/zeitschriften/HH3_06_Fragen.pdf )

 

AVNRT – tachykarde Herzrhythmusstörungen durch den AV-Knoten

Bei einer AV-Knoten-Reentry-Tachykardie kommt es typischerweise zu einem ganz plötzlichen Einsetzen von Herzrasen, das häufig genauso plötzlich wieder aufhört. Als Ursache liegt eine doppelte Leitungsbahn im AV-Knoten zugrunde, die die elektrische Erregung mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten leitet.

Meist durch eine supraventrikuläre Extrasystole ausgelöst kommt es zu einer kreisenden Erregung zwischen diesen beiden Bahnen. Bei manchen Patienten helfen zum Beenden vagale Manöver, bei denen zum Beispiel nach tiefer Einatmung gepresst wird, ein großes Glas kaltes Wasser getrunken wird oder der Karotissinus massiert wird. Medikamentöse Therapie der Wahl ist die intravenöse Gabe von Adenosin. Dadurch werden die Leitungsbahnen im AV-Knoten für einige Sekunden blockiert und die kreisende Erregung so durchbrochen. Tachykarde Herzrhythmusstörungen dieser Art sind bei Herzgesunden meistens nicht gefährlich, können aber sehr unangenehm sein.

 

AVRT – eine zusätzliche Leitungsbahn

Bei der atrioventrikulären Reentry-Tachykardie liegt die zusätzliche Leitungsbahn nicht innerhalb des AV-Knotens, sondern an einer anderen Stelle zwischen Vorhof und Herzkammer. Ähnlich wie bei der AVNRT kommt es auch hier zu kreisenden Erregungen zwischen den beiden Bahnen. Meistens ist das typische Symptom ebenfalls ein plötzliches Herzrasen. Auch hier kann man zuerst vagale Manöver versuchen. Medikament der Wahl zum Beenden des Herzrasens ist Ajmalin.

 

Ventrikuläre Tachykardie

Die ventrikulären Tachykardien zählen als potenziell lebensbedrohliche tachykarde Herzrhythmusstörungen. Bei der ventrikulären Tachykardie liegen meistens schwere Herzerkrankungen wie eine koronare Herzkrankheit oder ein akuter Herzinfarkt vor. Insbesondere bei jüngeren Patienten können auch Störungen im Reizleitungssystem wie zum Beispiel ein Brugada-Syndrom die Ursache sein oder Kardiomyopathien wie eine arrhythmogene rechtsventrikuläre Dysplasie vorliegen.

Es gibt jedoch auch idiopathische Formen. Je nachdem wie lange und wie schwer diese tachykarden Herzrhythmusstörungen andauern, kann es zu Symptomen wie Herzrasen und Luftnot bis hin zum kardiogenen Schock kommen. Im EKG erkennt man die Rhythmusstörung an einer schnellen Herzfrequenz mit breiten Kammerkomplexen. Als Therapie stehen Medikamente wie Ajmalin oder Amiodaron zu Verfügung, außerdem kommt auch eine elektrische Kardioversion in Betracht.

Wichtig ist außerdem, dass die Grunderkrankung adäquat therapiert wird. Bei Patienten mit häufigem Auftreten der Rhythmusstörung, zum Beispiel bei einer schweren Herzinsuffizienz, kann ein Kardioverter-Defibrillator (ICD) implantiert werden, der im Bedarfsfall durch Schockabgabe tachykarde Herzrhythmusstörungen beenden kann.

 

Kammerflattern und Kammerflimmern

Kammerflattern und Kammerflimmern sind sehr gefährliche tachykarde Herzrhythmusstörungen. Dabei schlägt das Herz so schnell, dass kein relevantes Blutvolumen mehr ausgeworfen werden kann und es zu einem funktionellen Herz-Kreislauf-Stillstand kommt. Meist liegen eine Myokardischämie, eine Kardiomyopathie oder Elektrolytstörungen zugrunde. Es sollte so schnell wie möglich mit einer Reanimation begonnen werden, außerdem wird, sobald ein Defibrillator verfügbar ist, eine Defibrillation durchgeführt. Medikamentös wird die Reanimation mit Adrenalin und Amiodaron unterstützt.

 

Torsade-de-pointes-Tachykardien

Torsade-de-pointes-Tachykardien sind eine Sonderform der ventrikulären Tachykardie mit polymorphen Kammerkomplexen. Die häufigste Ursache ist ein Long-QT-Syndrom, bei dem es durch Mutationen in bestimmten Ionenkanälen zu veränderten Elektrolytströmen im Herzmuskel kommt, die tachykarde Herzrhythmusstörungen verursachen. Es liegt häufig eine familiäre Häufung der Erkrankung vor.

Meist kommt es schon im Kindesalter zu Synkopen, die oft durch körperliche oder psychische Belastung ausgelöst werden. Nicht selten ist ein plötzlicher Herztod die erste Manifestation der Erkrankung. Medikament der ersten Wahl zur Behandlung der Akutsituation ist Magnesium. Wichtig zu beachten ist, dass zur Dauermedikation nur sehr kontrolliert Medikamente eingesetzt werden sollten, die die QT-Zeit zusätzlich verlängern wie zum Beispiel bestimmte Antiarrhythmika oder Antidepressiva.

 

Tachykarde Herzrhythmusstörungen erkennen und richtig reagieren

Verspürt man immer wieder Herzrasen, das nicht durch Aufregung oder körperliche Aktivität zu erklären ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann durch ein Langzeit-EKG oder einen Eventrecorder versuchen, tachykarde Herzrhythmusstörungen aufzuzeichnen, um so eine passende Therapie einzuleiten.

weiterlesen: Behandlung der Herzrhythmusstörungen

 

Quellen und Literatur

  1. Lewalther, Th. (Hrsg): Herzrhythmusstörungen: Diagnostik und Therapie. 6. Auflage. Berlin 2010: Springer-Verlag. ISBN-10: 3540767541
  2. Erland Erdmann (Hrsg.) Klinische Kardiologie: Krankheiten des Herzens, des Kreislaufs und der herznahen Gefäße. Stuttgart 2011: Springer-Verlag. ISBN-10: 3642164803.
  3. Gerd Herold: Innere Medizin. Köln 2016: G. Herold-Verlag. ISBN-10: 3981466063
  4. Wolfgang Piper: Innere Medizin. 2. Auflage. Stuttgart 2012: Springer-Verlag. ISBN-10: 3642331076.

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