Was hilft bei Fibromyalgie – Behandlung des Fibromyalgie-Syndroms

Fibromyalgie, schnelle Maßnahmen

Fibromyalgie oder Weichteilrheumatismus sind schmerzhafte Syndrome des Bewegungsapparates. Ihre Ursachen sind unbekannt. Folgende Körperteile sind betroffen:

  • Sehnen und Sehnenscheiden,
  • Schleimbeutel,
  • Bänder,
  • Muskel- und Fettgewebe.

Die Krankheit ist nicht heilbar. Was bei Fibromyalgie hilft, sind Entspannung und pflanzliche Arzneimittel. Sie verschaffen dem Patienten Linderung. Schmerzmittel bekämpfen die Symptome der Pein, ohne auf die Ursachen einen Einfluss zu haben.

Was hilft

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Was hilft bei Fibromyalgie?

  • Bewegung: Krafttraining, Ausdauer und Dehnübungen,
  • verschreibungspflichtige Schmerzmittel: zur Linderung der akuten Symptome,
  • pflanzliche Heilmittel und Komplementär-Medizin: Süßwasser-Alge und Teufelskralle-Extrakt oder Akupunktur,
  • gesunde Ernährung: stärkt das Immunsystem.

 

Nicht jede Therapie hilft bei allen Patienten. Viele Formen der Bewegung wirken sich jedoch positiv auf den Organismus aus und reduzieren die Symptome. Verschreibungspflichtige Medikamente bekämpfen lediglich die Auswirkungen. An der Krankheit ändern sie nichts. Pflanzliche Heilmittel haben eine positive Wirkung auf den Gesundheitszustand des Patienten. Akupunktur-Behandlungen und Produkte wie Süßwasser-Alge oder Teufelskralle-Extrakt lindern die Schmerzen signifikant. Was bei jeder Art der Fibromyalgie hilft, ist die Umstellung auf eine gesunde Ernährung. Sie stärkt den Körper und sein Abwehrsystem.

 

Was bei Fibromyalgie hilft: unterschiedliche Ansätze

Bewegung

Da die Herkunft der Krankheit ungeklärt ist sind die Therapieansätze unterschiedlich. Die Fachleute sind sich jedoch einig, dass Bewegung und körperliche Aktivität den Allgemeinzustand des Patienten verbessert. Oft stehen physische und seelische Schwierigkeiten in Zusammenhang. Deshalb ist die ganzheitliche Therapie sinnvoll. Wichtig ist der Spaßfaktor. Ausdauersportarten bauen Stress ab und erhöhen die Resistenz des Körpers.

 

Die Möglichkeiten zur leichten körperlichen Betätigung sind vielfältig:

  • Joggen,
  • Radfahrern,
  • Wandern,
  • Schwimmen,
  • Nordic Walking.

Alternativ bieten sich Dehnübungen an. Feldenkrais-Turnen verbessert die Atmung und die Durchblutung des Körpers. Die Muskeln sind weniger versteift und die Funktion der einzelnen ist dem Teilnehmer besser bewusst. Dadurch vermindern sich die Symptome der Fibromyalgie.

 

FibromyalgieVerschreibungspflichtige Schmerzmittel

Verschreibungspflichtige Analgetika lindern nur die Symptome und packen die Krankheit nicht an der Wurzel an. Vorsichtiger Konsum ist angesagt. Paracetamol oder Tramadol helfen kurzfristig gegen die Schmerzen. Nichtsteroidale Antiphlogistika sind nur für den momentanen Gebrauch geeignet. Was bei Fibromyalgie hilft, sind Antidepressiva wie Amitriptylin. Sie steigern das Wohlbefinden, da sie die Schlafqualität verbessern und die Pein reduzieren. Fluoxetin, ein Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und die Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Milnacipran und Duloxetin helfen besser gegen Schmerzen als Placebos. Bei vielen Medikamenten ist die Wirksamkeit beschränkt oder es existieren nicht genügend Studien, welche ihre Effizienz nachweisen.

Komplementärmedizin und pflanzliche Heilmittel bei Fibromyalgie

Einige Patienten versuchen eine Therapie mit natürlichen Mitteln. Eine amerikanische Studie zeigt gute Resultate bei Fibromyalgie mit sechs Akupunktur-Sitzungen. Angstgefühle, Schmerzen und Müdigkeit reduzierten sich dadurch signifikant. Die Behandlung mit Blutegeln und Homöopathie sind ebenfalls erfolgreich. Die Chlorella Pyrenoidosa, die Süßwasser-Alge bewirkt denselben Effekt, wie eine weitere Studie zeigte. Das Teufelskrallen-Extrakt ist nur unter ärztlicher Aufsicht anzuwenden. Sie bringt in manchen Fällen als pflanzliche Basistherapie vielversprechende Erfolge hervor.

 

Was bei Fibromyalgie hilft, sind Gels und entzündungshemmende Salben. Wärme- und Kältebehandlungen, Massagen und Vollbäder sind weitere Alternativen, die entspannen und Linderung verschaffen. Der ganzheitliche Aspekt von körperlichem und seelischen Wohlbefinden ist zentral. Ein vertrauensvolles Verhältnis zum behandelnden Arzt ist essenziell, damit die Therapien Erfolg haben.

 

Gesunde Ernährung

Es gibt keine einheitliche Diät für Fibromyalgie. Die optimale Ernährung hängt von den Umständen und der allgemeinen Gesundheit der betroffenen Personen ab. Für manche ist es vorteilhaft, ganz auf Fleisch zu verzichten. Andere achten auf die thermische Wirkung von Nahrungsmitteln oder folgen der chinesischen Medizin. Es sind Tendenzen erkennbar, dass vegetarische oder vegane Ernährung sich stark positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Der Spiegel antioxidativer Substanzen im Blut steigt. Der Verzicht auf Alkohol und Zucker bringt schnell eine wünschenswerte Veränderung hervor.

 

 

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinredakteurin

Anna Nilsson, Journalistin und Medizinredakteurin seit 2001 mitwirkende Autorin im Gesundheitsmagazin www.grossesblutbild.de


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