Kaliummangel Haarausfall einfach behandeln

Hilfe bei Haarausfall – Einfluß durch Kaliummangel

Kalium gehört zu den Mineralstoffen, das auf die Körperzellen einen wichtigen Einfluss hat. Kommt es im Körper zu einem Mangelzustand infolge einer Unterversorgung, macht sich dies schlussendlich in den Körperzellen bemerkbar. Tatsächlich kann es auch zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen, wie Kaliummangel bei Haarausfall. Mittlerweile gibt es viele wirksame Gegenmittel, wie Sie körperliche Reaktionen schnell wieder in den Griff bekommen. Bleiben Sie dran und werfen einen Blick auf diesen Artikel, dann wird auch der Haarausfall bald ein Ende nehmen.

Kaliummangel Haarausfall

Urheber: kagenmi / 123RF.com

 

 

 

Gegen Haarausfall aufgrund Mangelerscheinungen

Zuviel Salz entzieht Kalium und verursacht den Mangel

Schenken wir klinischen Studien und Forschungsergebnissen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, so stellen wir fest, dass gerade Frauen unterschiedlichen Alters über zu viel Salz in der Nahrung Kalium entzogen wird. Dementsprechend ist es gesünder, Salz im täglichen Speiseplan reduzierter einzusetzen.

 

Was passiert mit der Aufnahme von zu viel Salz?

  • In Salz ist Natrium enthalten.
  • Natrium setzt sich um die Haarfolikel.
  • Kalium hat keine Möglichkeit mehr,
  • in die Körperzellen zu gelangen.
  • Das betroffene Haar fällt aus.

Fortan bei Haarausfall sofort auf Kaliummangel zu tippen, wäre nicht richtig. Sie sollten gemeinsam mit einem Hautarzt mögliche andere Ursachen abklären. Auch Hautprobleme und körperliche Ursachen sowie ein genetisch bedingter Haarausfall können zu Haarausfall führen. Frauen leiden im Vergleich zum Mann seltener unter Haarverlust. Umso ungewöhnlicher sind die auftretenden Symptome, die in den meisten Fällen auf eine Unterversorgung von Kalium zurückführen.

 

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Was sind die Ursachen für Haarausfall und Kaliummangel?

Schlussendlich kann Kaliummangel auch aus medizinischer Perspektive verschiedene Ursachen haben:

  • häufiges Wasserlassen,
  • kaliumarme Ernährung,
  • Erkrankungen,
  • Durchfall und Erbrechen.

 

Umstellung auf kaliumreiche Ernährung bei Haarausfall

Kommt es im Zusammenhang mit diesen Problemen zu Haarausfall, können wir Ihnen an dieser Stelle versichern, zu 90 % ist die Unterversorgung mit Kalium daran schuld. Die Weltgesundheitsorganisation vermerkt die empfohlene Menge Kalium pro Tag bei 4700 mg.

 

Eigentlich ist in sehr vielen Nahrungsmitteln Kalium enthalten, sodass es kein Problem darstellt, den Körper mit den lebensnotwendigen Mineralstoffen zu versorgen:

  • mageres Fleisch,
  • Bananen und Aprikosen,
  • Apfelsinen und Birnen,
  • Rosinen und Pflaumen,
  • Spinat und Erdnüsse,
  • Magermilch und
  • gebackene Kartoffeln.

 

Im Prinzip müssen Sie nicht einmal eine bittere Pille schlucken. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung orientiert sich an der Ernährungspyramide und setzt sich aus

  • Mineralien,
  • Vitaminen,
  • Fetten,
  • Proteinen und
  • Kohlenhydraten zusammen.

 

Es gilt als gesund, den Salzkonsum zu limitieren und die Mahlzeiten nicht ganz so salz-intensiv zu würzen.

 

Was tun bei Kaliummangel und Haarausfall?

Möchten Sie auf den Haarausfall reagieren, können bestimmte Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel helfen. Sie erhöhen den Gehalt der Mineralstoffe im Körper und werden schon bald zu ersten Verbesserungen führen. Parallel dazu empfehlen sich Haarpflegeprodukte und Cremes, die wiederum überschüssiges Natrium von den Haaren lösen. Zu den bekanntesten Pflegeprodukten zählt in diesem Zusammenhang Minoxidil.

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Medikamente gegen Haarausfall

Spironolacton ist eine Wasserpille, die zu einer schnelleren Verwässerung und Verbesserung des Allgemeinzustands führen kann. Auch über ein Diuretikum lassen sich Flüssigkeitsmengen herabsetzen, ohne dabei einen Mangelzustand von Kalium zu riskieren. Dennoch ersetzen diese Medikamente keine gesunde und ausgewogene Ernährung. Obendrein sind Sie darauf angewiesen, diese Mittel über sehr lange Zeit einzunehmen. Der Organismus braucht gerade bei einem erheblichen Mangelzustand Zeit, um sich vollständig zu erholen und zurück zu einem ausgeglichenen Kaliumverhältnis zu gelangen.

 

Unser Gesundheitstipp: Für eine schnelle Versorgung mit Kalium sorgen Sie tagtäglich mit einigen Teelöffeln Apfelessig. Wem das zu sauer ist, der integriert Apfelessig einfach in die täglichen Mahlzeiten.

 

Welche Ursachen kann Haarausfall noch haben?

Nicht nur Kaliummangel ist für Haarausfall verantwortlich. Auch andere Mineralstoffe und Vitamine, wie zum Beispiel Zink und Vitamin C, machen sich in der Qualität von Haar, Haut und Nägel bemerkbar. Oftmals haben Patienten mit chronischen Essstörungen mit Begleiterscheinungen im Hinblick auf den gesamten Organismus zu kämpfen. Eigentlich macht Ihr Körper nichts weiter, als auf eine Unterversorgung zu reagieren und sendet folglich Alarmzeichen.

Haarausfall ist eines der Symptome, das in den meisten Fällen auf eine Unterversorgung von Mineralstoffen und Vitaminen zurückzuführt – vorausgesetzt: der Verlust des Haares ist nicht genetischer Natur. Gerade bei Männern sollte dies von einem Hautarzt untersucht werden. Hier ist ein überwiegender Teil von Natur aus bereits in jungen Jahren von einsetzendem Haarausfall betroffen.

 

Wann ist von Haarausfall die Rede?

Viele schlagen viel zu früh Alarm, wenn sie beim Kämmen erschreckt immer mehr ausgefallene Haare feststellen. Dabei ist es ganz normal, 70-100 Haare am Tag zu verlieren. Gerade Frauen mit sehr langen Haaren fällt dies zum Teil häufiger auf als Damen mit kurzen Haaren. Nur wenn der Haarverlust über längere Zeit hinweg anhält, sollten Sie stutzig werden und diesem Zustand nachgehen.

Wie Sie Kaliummangel und Haarausfall verhindern?

Bei der Vielzahl der Spurenelemente und Mineralien, die in der Gesamtheit auf 70 verschiedene Stoffe kommen, kann man leicht die Übersicht verlieren. Als einfache Leitformel sollten Sie tagtäglich Gemüse und Obst in den Speiseplan aufnehmen. Insbesondere Gemüse, Obst und Getreidearten, die heute nicht mehr nach den natürlichen Bedingungen angebaut werden, enthalten vergleichsweise wenig gesunde Mineralstoffe.

So kommen tatsächlich die Früchte aus dem Gewächshaus nur noch auf einen sehr geringen Prozentsatz der wichtigen Mineralien. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, auf Obst und Gemüse aus dem Freiland oder aus der Region zu setzen. Ernähren Sie sich saisonal und setzen Sie auf einen jahreszeitlichen Speiseplan. Dann werden Sie Ihrem Körper alle notwendigen Inhaltsstoffe zuführen. Außerdem gelten Wildkräuter und Eigelb von Bio-Eiern sowie Vitamin B Komplexe als reichhaltige Spurenelemente- und Mineralstoff-Lieferanten.

 

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinredakteurin

Anna Nilsson, Journalistin und Medizinredakteurin seit 2001 mitwirkende Autorin im Gesundheitsmagazin www.grossesblutbild.de


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