Was hilft bei innerer Unruhe?

Innere Unruhe – Ursachen, Symptome, Melantoninmangel?

Verschiedene Auslöser rufen die innere Unruhe hervor. Beispielsweise resultiert sie aus einer Grunderkrankung oder einem psychischen Problem. Da die gesundheitliche Komplikation mit unangenehmen Symptomen einhergeht, interessieren sich die Patienten dafür, was bei innerer Unruhe hilft. In der Regel bestimmt der Schweregrad der Nervosität darüber, welche Therapie zum Einsatz kommt. Akutmaßnahmen stellen beispielsweise Naturheilmittel, die einen positiven Einfluss auf das Nervensystem nehmen, dar.

Was hilft bei Innere Unruhe

Innere Unruhe – Urheber: auremar / 123RF

 

Was hilft gegen innere Unruhe?

  • Ätherische Öle: beruhigen die Nerven, helfen bei innerer Unruhe
  • sportliche Aktivitäten: Anspannung lösen
  • medikamentöse Behandlung: hemmt Ausstoß des Stresshormons
  • autogenes Training: Entspannung fördern
  • Melatonin: blockiert Stress-Rezeptoren

 

Das hilft bei innerer Unruhe schnell

Die innere Unruhe resultiert nicht selten aus einer Reizüberflutung, die beispielsweise durch Stress oder Überlastung entsteht. Um die verstärkte Weiterleitung der Reize zu mindern, bewährt es sich, das Nervensystem auf angenehme Weise zu stimulieren. Eine geeignete Maßnahme stellt die Inhalation von ätherischen Ölen oder alternativ das Baden mit duftenden Badesalzen dar.

Eine körperliche Anspannung manifestiert sich in einem nervösen, rastlosen Verhalten. Du baust überschüssige Energie ab, indem Du unkomplizierte sportliche Übungen durchführst oder einen Spaziergang unternimmst. Des Weiteren lohnt sich eine kurze Joggingrunde, da sie die Muskulatur lockert und für eine verbesserte Durchblutung sorgt.

Führt die innere Unruhe zu Symptomen, welche die Lebensqualität beeinträchtigen – beispielsweise Schlaflosigkeit – verschreiben die Ärzte stresshemmende Medikamente. Ihr Zweck besteht darin, die Wirkung der biochemischen Botenstoffe, welche die Stressreaktion auslösen, zu dämpfen. Zu den Präparaten, die den Ausstoß von Adrenalin und Noradrenalin verringern, zählen:

  • Diazepan, da es die Übererregbarkeit des Gehirns mindert;
  • Lasea, da das Lavendelöl die Nerven beruhigt;
  • Doxepin, weil es zur Förderung des Schlafs beiträgt;
  • Neurexan, weil der Extrakt aus Passionsblume das Nervensystem stimuliert.

 

Die innere Unruhe geht mit einer erhöhten Erregbarkeit, einem hohen Puls und Bluthochdruck einher. Um gesundheitliche Folgen zu vermeiden, versuchst Du, Dich mit autogenem Training zu beruhigen. Richtest Du Deine Aufmerksamkeit auf die eigene Atmung, sinkt die Pulsfrequenz, sodass Du von einer psychischen Entlastung profitierst.

Eine weitere Akutmaßnahme, die bei innerer Unruhe hilft, besteht in einem kurzen Nickerchen. Spürst Du beispielsweise während der Entspannungsübungen, dass Dich der Schlaf zu übermannen droht, kämpfst Du nicht dagegen an. Durch den Ausstoß des Schlafhormons Melatonin kommt es zu einer Blockade der Stress-Rezeptoren, sodass die Nervosität deutlich abnimmt.

 

Weiterführende Maßnahmen, die gegen innere Unruhe helfen

Bei der inneren Unruhe handelt es sich um ein eigenständiges Krankheitsbild, das aufgrund einer psychischen Beeinträchtigung entsteht. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass eine Grunderkrankung, als Beispiel die Schilddrüsenüberfunktion, das nervöse Verhalten hervorruft.

 

Die Symptome der gesundheitlichen Komplikation

Manifestiert sich bei Dir die innere Unruhe, spürst Du charakteristische Merkmale, die auf das Phänomen hinweisen. Durch den Ausstoß der Stresshormone beschleunigt sich der Stoffwechsel, wobei eine deutliche Steigerung des Pulses stattfindet. Aufgrund der beschleunigten Herzfrequenz kommt es zu einem erhöhten Blutdruck. Die Ärzte sprechen in dem Fall von einer Blutdruckspitze. Neben dem „Herzrasen“ klagen die Betroffenen über eine verstärkte Transpiration und Konzentrationsstörungen. Treten zusätzliche Muskelzuckungen auf, bezeichnen die Mediziner diese als „Ticks“.

 

Ursachen für die innere Unruhe

Die Nervosität unterteilt sich in zwei verschiedene Grundformen. Handelt es sich um einen temporären Zustand, resultiert die innere Unruhe aus einer Angstsituation, beispielsweise einem Prüfungstermin. Überstehst Du den gefürchteten Augenblick, nimmt das nervöse Verhalten ab. Im zweiten Fall löst eine Erkrankung die Nervenschwäche aus. Zu den psychischen Krankheiten zählen als Exempel Zwangsneurosen, Depressionen oder Angststörungen.

 

Natürliche Mittel gegen „flatternde Nerven“

Um die innere Unruhe zu überwinden, lohnt es sich, die Aufmerksamkeit aktiv auf angenehme Dinge zu lenken. Beispielsweise gelingt Dir das, indem Du duftendes Pfefferminzöl über Deiner Oberlippe verreibst. Alternativ trinkst Du eine Tasse Tee, wobei Heilkräuter nützliche Ingredienzien darstellen. Gleichzeitig wirkt sich die Wärme entkrampfend und somit entspannungsfördernd aus.

 

 

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinredakteurin

Anna Nilsson, Journalistin und Medizinredakteurin seit 2001 mitwirkende Autorin im Gesundheitsmagazin "Großes Blutbild"


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