Das Blutzuckermessgerät im Test

Blutzuckermessgeräte mit Teststreifen oder ohne stechen?

Die Auswahlkriterien eines Blutzuckergeräts

In Deutschland leiden neun Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer an einer Form von Diabetes. Zu dem Ergebnis kommt eine Publikation des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2011. Für die Betroffenen spielt das Messen des Blutzuckerspiegels eine wesentliche Rolle. In der Regel geschieht das mit einem Blutzuckergerät. Dabei tragen die Patienten einen Tropfen Blut auf einen Teststreifen auf. Durch unterschiedliche Messverfahren kommt es zur Analyse des Glukosegehalts. Durch einen Blutzuckermessgerät-Test erkennen die Erkrankten, welches Modell sich für ihre Zwecke eignet.

Die Messverfahren nennen sich fotometrische und amperometrische Blutzuckerbestimmung. Des Weiteren entwickeln Hersteller alternative Methoden, die keiner Blutprobe bedürfen.

 

Blutzuckermessgeräte im Überblick:

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Aktualisierung am 21.02.2017 / Amazon Partner Links und Bilder

 

 

Das Blutzuckermessgerät im Test – die Zusammenfassung

Für die Bestimmung der Blutzuckerwerte steht das Blutzuckermessgerät im Vordergrund. Führen die Patienten einen Blutzuckermessgerät-Test durch, finden sie einen Apparat, der sich ihren Bedürfnissen anpasst. Die tägliche Ermittlung des Blutzuckerspiegels erweist sich für Diabetiker als lebenswichtig. Aufgrund der gemessenen Werte erkennen sie, ob bei ihnen ein fehlerhafter Zuckerhaushalt vorliegt. Menschen, die an der Zuckerkrankheit leiden, nehmen beispielsweise Tabletten zu sich oder spritzen sich täglich Insulin.

Das Hormon produziert bei gesunden Menschen die Bauchspeicheldrüse. Leiden die Patienten an der Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes, findet die Bildung des Insulins nicht statt. Aus dem Grund besteht für sie die Notwendigkeit, dem Organismus das Hormon von außen zuzuführen.

 

Wann kommt das Blutzuckermessgerät zum Einsatz?

Der Diabetes mellitus zählt zu den häufig verbreiteten Erkrankungen. Ein Merkmal der gesundheitlichen Komplikation stellt der Anstieg der Blutzuckerwerte dar. Dafür kommen unterschiedliche Ursachen infrage. An Diabetes mellitus erkrankte Personen kontrollieren regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel. Dafür benutzen sie ein Blutzuckermessgerät. Das elektronische Instrument bestimmt die Konzentration der Glukose im Blut. Demnach erweist sich eine Blutprobe als unabdingbar.

Hierfür steht in der Regel das kapillare Blut im Mittelpunkt. Dieses stammt aus den kleinsten Blutgefäßen, die direkt unter der Epidermis liegen. Führen die Patienten einen Test mit dem Blutzuckermessgerät durch, tropfen sie das Blut auf einen speziellen Teststreifen. Danach erfolgt die Untersuchung des Blutes durch das Gerät.

 

Modelle im Blutzuckermessgeräten mit Teststreifen ohne stechen

Beispielsweise unterscheiden sich die Apparate aufgrund ihrer Maßeinheit. In Ostdeutschland zeigt sich die Einheit Millimol pro Liter als gebräuchliche Variante. In den alten Bundesländern bevorzugen die Hersteller der Geräte die Maßeinheit Milligramm pro Deziliter. Der Blutzuckermessgerät-Test belegt, dass es zwischen den Einheiten keinen Unterschied in der Genauigkeit gibt. Bei einigen Modellen besteht die Möglichkeit, die Maßeinheit zu verstellen. Unter Umständen führt die Umstellung zu Messfehlern, sodass eine fehlerhafte Medikation droht. Aus dem Grund befinden sich nur wenige Messgeräte, die das Verstellen ermöglichen, auf dem Markt.

 

 

Im nüchternen Zustand besitzen gesunde Menschen einen Blutzuckerwert von 60 bis 100 Milligramm pro Deziliter Blut. Zwei Stunden nach der Nahrungsaufnahme liegt der Wert im besten Fall unter 140 Milligramm je Deziliter. Personen, bei denen der Wert nach dem Essen über 200 Milligramm pro Deziliter misst, leiden an einer Hyperglykämie. Der erhöhte Blutzuckerspiegel weist unter Umständen auf die Diabetes hin.

Neben der Einheit spielt im Blutzuckermessgerät-Test die Messgenauigkeit eine Rolle. In Deutschland steht bei den Zuckermessgeräten zum Hausgebrauch eine Richtlinie im Vordergrund. Sie trägt die Bezeichnung DIN EN ISO 15197. In der Regel bestimmt sie, wie hoch die Abweichung der gemessenen Daten sein darf. Liegt diese unter der Maximalgrenze, erhält der Apparat das CE-Zeichen. Dieses kennzeichnet die Verkehrsfähigkeit des Gerätes. Hierbei achten die Verbraucher jedoch darauf, dass dieses Zeichen kein Gütesiegel darstellt.

 

Der Funktionsumfang im Blutzuckermessgerät-Test

Erwerben die Patienten ein Zuckermessgerät, erhält der Funktionsumfang einen hohen Stellenwert. Qualitativ hochwertige Modelle geben ihren Verwendern einen Überblick über die Konzentration der Glukose im Blut. Zudem besitzen moderne Apparate die Fähigkeit, sich mit einer USB-Schnittstelle mit dem Computer zu verbinden. Andere Blutzuckermessgeräte schicken die Ergebnisse direkt an das Smartphone. Auf die Weise besteht für die von Diabetes Betroffenen die Option, die Messungen der letzten Wochen auszulesen. Einige Hersteller bieten ein zusätzliches Programm an, um die Daten automatisch zu einem Zuckertagebuch zusammenzufassen.

Des Weiteren existieren im Blutzuckermessgerät-Test Produkte, in welche die Patienten die Messbedingungen eingeben. Beispielsweise geben sie auf die Weise an, ob sie ihren Blutzucker vor oder nach dem Essen messen. Damit der Diabetologe, die Blutzuckerwerte im Auge behalten kann, schicken ihm die Diabetiker die Daten zu.

Worauf weist das Zuckermessgerät hin?

Eine Studie von Rahim MA et al. belegt die Existenz einer gestörten Nüchternglukose. Die Veröffentlichung trägt den Titel: „Impaired fasting glucose and impaired glucose tolerance in rural population of Bangladesh“. In ihr zeigt sich, dass eine abnorme Nüchternglukose bei über 126 Milligramm pro Deziliter Blut liegt. Der Wert weist auf eine Diabetes-Erkrankung hin. Das Blutzuckermessgerät gibt an, ob sich der Zuckerhaushalt der Patienten im Normbereich befindet. Leiden die Betroffenen an dauerhaft hohen Blutzuckerwerten, diagnostizieren die Mediziner unter Umständen die Typ-1-Diabetes. Zu den charakteristischen Symptomen zählen:

  • Krämpfe,
  • ein starkes Durstgefühl,
  • ständiger Harndrang,
  • Erbrechen,
  • Bauchschmerzen,
  • Müdigkeit
  • und Störungen der Konzentration.

 

Die Merkmale kennzeichnen die Ketoacidose. Bei ihr handelt es sich um eine Übersäuerung des Körpers. Über- oder unterschreitet der Blutzuckerspiegel den normalen Bereich, drohen gesundheitliche Risiken. In beiden Fällen führen die körperlichen Reaktionen im schlimmsten Fall zur Ohnmacht. Ohne eine zeitnahe Behandlung kommt es bei den Betroffenen zur Lebensgefahr. Um das zu verhindern, kontrollieren die erkrankten Personen regelmäßig ihren Zuckerhaushalt.

 

Wie funktioniert das Blutzuckermessgerät?

Beim Blutzuckermessgerät existieren zwei Verfahren. Die fotometrische Methode gilt als optischer Messprozess. Die Blutprobe bringen die Patienten auf einem Teststreifen auf. Dabei reagiert die enthaltene Glukose mit den chemischen Substanzen des Streifens. In der Folge entsteht eine spezifische Farbreaktion. Das Blutzuckermessgerät erfasst die Farbe fotometrisch, wobei das Licht eine maßgebliche Rolle spielt. Dadurch gelingt die Auswertung der Blutprobe. Als die ersten Geräte auf den Markt kamen, galt die Methode als gebräuchlichere Variante. In der heutigen Zeit setzt sich das amperometrische Messverfahren durch.

Bei dieser Art der Messung steht die Leitfähigkeit des Blutes im Mittelpunkt. Daraus ergibt sich der Glukosegehalt. Dafür legen die Verbraucher den mit Blut beträufelten Teststreifen in den Apparat. Dabei gelangt die Blutprobe auf die Auffangzone. Kleine Röhrchen saugen das Blut in die Reaktionskammer. Hier vermischt es sich mit einem Enzym, das sich Glukose-Oxidase nennt. Es sorgt für die Erstellung der elektrischen Leitfähigkeit. Zur Auswertung des Blutzuckerspiegels dient die Arbeitselektrode, über die das Gerät eine definierte Spannung anlegt. Danach erfolgt das Messen der fließenden Stromstärke.

 


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