Blut im Stuhl Test für zuhause

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Ein „Blut im Stuhl Test“ kann zuhause angewandt werden und gibt Ihnen einen Nachweis ob sich Blut im Stuhl befindet. Zu den möglichen Ursache des Blutes können die Tests keine sichere Diagnose stellen – die Ursachen müssen immer durch einen Arzt festgestellt werden.

Blut im Stuhl bedeutet eine sichtbare oder unsichtbare Beimenge von Blut. Der Stuhl kann sich dadurch rot bis tief schwarz einfärben, die Farbe ist abhängig von der Menge des Blutes und der Quelle der Blutung.. Die Ursachen von Einblutungen im Blut muss immer durch eine ärztliche Untersuchung abgeklärt werden.

Nachweis von Einblutungen

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Aktualisierung am 28.04.2017 / Amazon Partner Links und Bilder

 

Informationen zum Blut im Stuhl Test für zuhause

Die Krankenkassen können die Kosten eines chemischen „Blut im Stuhl Test“ einmal pro Jahr für alle Patienten ab fünfzig Jahren übernehmen. Der Test weist kleine Blutmengen im Stuhl nach, die für den Patienten nicht sicht- oder spürbar sind. Im Rahmen des Tests gibt ein Arzt seinem Patienten drei Testbriefchen.

Der Patient entnimmt, von drei Stuhlgängen jeweils eine Probe und trägt ein kleines Stück auf die vorgesehenen Felder auf. Anschließend wertet ein Arzt die Stuhlproben in einem Labor aus. Verfärbt sich eines der Felder blau, ist der „Stuhl im Blut“-Test positiv. Allerdings unterscheidet der Stuhltest nicht zwischen tierischem und menschlichem Blutfarbstoff. Die Folge sind oftmals falsche Ergebnisse. Ferner erzeugen bestimmte Nahrungs- und Arzneimittel eine Blaufärbung des Tests. Aus diesem Grund muss der Patient drei Tage vor demselben auf diese verzichten. Bei Frauen liegt während ihrer Periode oft ein falsches Ergebnis vor.

Im Gegensatz zu dem Stuhlbluttest erzielt ein immunologischer Test genauere und aussagekräftigere Ergebnisse. Das Verfahren sucht mithilfe von Antikörpern nach Blutspuren im Stuhl des Patienten. Ein „Blut im Stuhl“-Test weist darüber hinaus Blutspuren nach, die durch Bakterien zersetzt sind. Der Test verwendet das Eiweißmolekül Haptoglobin, das sich an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin andockt. Haptoglobin ist gegen die Zerstörung von Bakterien resistent. Weist der Test eine erhöhte Menge an Haptoglobin nach, liegt ein Tumor oder weitere Schäden des Darms vor. Eine Darmspiegelung bringt Gewissheit. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten des immunologischen Tests nicht, sodass der Patient diesen im Zuge einer Zusatzleistung bezahlen muss. Der Stuhltest ist bei einem Arzt und in der Apotheke erhältlich.

Sicheres Ergebnis dank Stuhltest

Der Patient entnimmt bei einem immunologischen Test über drei Tage jeweils eine Stuhlprobe und verdünnt diese in einer speziellen Lösung. Nach drei Tagen gibt er einen Tropfen der Flüssigkeit auf eine Testkassette.

Erscheint neben dem Kontrollstreifen ein weiterer Streifen, ist der Test positiv. Alternativ schickt er die Stuhlproben zur Auswertung in ein Labor. Bei einem positiven Testergebnis befinden sich Blutspuren in dem Darm. Dies weist nicht zwangsläufig auf Darmkrebs hin. Harmlose Wunden der Afterschleimhaut sowie Hämorrhoiden bewirken ebenfalls ein positives Testergebnis.

Rund zehn Prozent der Patienten mit positivem Testergebnis leiden an einem Darmtumor. In allen Fällen ist es sinnvoll, eine Darmspiegelung durchführen zu lassen, wenn der Stuhltest Blutspuren nachweist.


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