Was hilft bei Aphthen im Mund

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Was kann man bei Aphthen im Mund tun?

Aphthen treten spontan auf. Die gelblichweißen, kleinen Bläschen mit rot abgegrenztem Rand sind nicht ansteckend. Diese Verletzungen an der Mundschleimhaut stören beim Trinken, Essen und Sprechen. Innerhalb von zwei Wochen heilen sie von selbst vollständig aus. Treten bei Dir Aphthen auf, sind diese oft schmerzhaft. Hier gilt es, die Symptome zu lindern. Was bei Aphthen im Mund hilft, erfährst Du im nachfolgenden Artikel.

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Wirksame Hilfe gegen Aphthen im Mund

  • Salben, Gels und Mundspray mit schmerzlindernden Wirkstoffen
  • Teebaumöl, Melissenextrakt und Kamillentinktur auf die Wunde träufeln
  • Spülungen mit Kamillen- und Salbeitee oder Rettichsaft
  • Hausmittel wie Zitronensaft, Papaya, Backpulver, Aloe-Vera, Vitamin C, Grüner Tee
  • Homöopathische Mittel wie Acidum hydrofluoricum, Acidum sulfuricum, Ammonium chloratum.
  • Adstringenzien wie Silbernitrat mit austrocknenden Eigenschaften

 

Was hilft gegen Aphthen?

 

Bei der Behandlung der Mundschleimhautverletzungen steht die Eingrenzung der Symptome im Vordergrund, da diese Schmerzen bereiten und beim Essen, Trinken oder Sprechen stören. Entstehen diese Aphthen durch systemische Erkrankungen wie Zöliakie, Morbus Behçet oder eine HIV-Infektion, versucht der Arzt, die Ursachen der Krankheit zu beheben.

 

Zur Linderung der Symptome eignen sich Gels, Salben und Mundsprays mit schmerzlindernden Substanzen. Die eigentliche Ursache bekämpfen diese nicht. Zu den wichtigsten Wirkstoffen zählen Benzydamin, Polidocanol und Lidocain. Die Mittel trägst Du auf die Aphthe auf. In wenigen Minuten entfalten die Medikamente ihre schmerzstillende Wirkung. Die Salben bleiben auf der Oberfläche der Entzündung haften und beruhigen ebenso die angegriffene Mundschleimhaut in deren Umfeld. Du erhältst diese Arzneien rezeptfrei in der Apotheke oder im Online-Versandhandel.

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Ferner helfen bei Aphthen im Mund diverse Hausmittel. Diese verwendest Du ebenfalls zur Schmerzlinderung. Beliebt ist vor allem das universal einsetzbare Teebaumöl oder ein Melissenextrakt. Zur Anwendung träufelst Du ein paar Tropfen davon auf die Wunde. Ebenso helfen Salbei- oder Kamillentees. Sie besitzen entzündungshemmende Eigenschaften. Angewendet als Spülung entfalten sie ihre heilende Wirkung. Alternativ gurgelst Du drei Mal täglich mit Rettichsaft. Kamillentinkturen eignen sich ebenfalls zum Beträufeln der schmerzhaften Stellen.

Ebenso beliebt ist Grüner Tee. Trinkst Du diesen mehrmals täglich und kaust dazu ein paar Teeblätter, verschwinden die Bläschen schneller. Zitronensaft gilt ebenfalls als wirksames Hausmittel zum Betupfen der Stellen. Stücke einer Papaya wirken langsam zerkaut entzündungshemmend. Die gleiche Wirkung weist das Betupfen der schmerzhaften Wunden mit Backpulver oder Aloe vera auf. Zusätzlich hilft die Supplementierung mit 200 Milligramm Vitamin C.

 

 

Welche homöopathischen Mittel helfen bei Aphthen?

Du erhältst eine Reihe von Mitteln in der Apotheke. Sie lindern den Schmerz und fördern das Abheilen der Entzündung. Bekannt für die heilende Wirkung bei Aphthen sind:

  • Acidum hydrofluoricum,
  • Acidum sulfuricum,
  • Ammonium chloratum,
  • Antimonium crudum,
  • Borax,
  • Carbo animalis,
  • Carbo vegetabilis und
  • Mercurius corrosivus.

 

Weiterhin helfen Adstringenzien. Sie weisen eine ätzende oder zusammenziehende Wirkung aus und beschleunigen dadurch den Heilungsprozess. Zusätzlich besitzen sie blutstillende, austrocknende und entzündungshemmende Eigenschaften. Bekannt sind Myrrhentinktur, Rhabarberwurzelextrakt und Silbernitrat.

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Ursachen, Symptome und was gegen Aphthen hilft

Aphthen erkennt der Arzt an den gelblichweißen, kleinen Bläschen im Mund. Sie weisen einen auffälligen Rand auf. Sie sind schmerzhaft und stören beim Kauen, Trinken und Sprechen. Nachfolgend erläutert der Artikel das Erscheinungsbild, die Ursachen und Typen von Aphthen.

 

 

Was ist eine Aphthe?

Die beschriebenen kleinen Entzündungen treten an Gaumen, Zunge, Zahnfleisch, Mandeln und vor allem an der Mundschleimhaut auf. Bei manchen Personen kommen sie mehrmals im Jahr vor. Sie sind lokal begrenzt und kehren wieder. Zu Beginn treten sie in Form von runden oder ovalen gelblichweißen Bläschen auf. Möglicherweise platzen sie auf. In der Regel sind die Wunden harmlos und nicht ansteckend. Sie heilen innerhalb von zwei Wochen aus. Was gegen Aphthen hilft, liest Du im oberen Teil des Artikels.

 

Ursachen der Aphthe

Bisher liegen keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse zur Ursache der Entzündungen vor. Mediziner gehen davon aus, dass ein Mangel an Eisen, Vitamin B12, Zink, Stress, Drogenkonsum oder hormonelle Veränderungen die Aphthen begünstigen.

 

 

Verschiedene Typen der Mundschleimhautentzündungen

Aphthen treten in diversen Formen auf. Die Minorform kennzeichnen kleine, einzelne Bläschen. Sie heilen narbenfrei nach zwei Wochen ab. Diese Art der Ausprägung tritt am häufigsten auf. Charakteristisch für die Majorform sind einzelne, große Aphthen. Sie bleiben wochenlang und bilden Narben bei der Abheilung. Die Herpetiform zeichnet sich durch viele kleinere Aphthen in der gesamten Mundhöhle aus.

 

 

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Anna Nilsson, Journalistin und Medizinautorin seit 2001 mitwirkende Autorin im Gesundheitsmagazin "Großes Blutbild"