Säuren-Basen-Haushalt – Ernährung und Blutwerte

Säure-Basen-Gleichgewicht in der Ernährung und der Einfluß auf unser Blut

Wie es der Name schon sagt, legt die basenüberschüssige Ernährung mit 70-80 % den Fokus auf basische Lebensmittel. Den Rest nehmen säurebildende Lebensmittel ein. Wie sich nun diese spezifische Form der Ernährung und der pH-Wert auf die Blutwerte und die Gesundheit auswirken, stellen wir in dem folgenden Beitrag heraus.

Säuren-Basen-Haushalt - Ernährung und Blutwerte

Säuren-Basen-Haushalt – Ernährung und Blutwerte Urheber: bwylezich / 123RF.com

Säuren-Basen-Ernährung und ihr Einfluss auf die Gesundheit

Im Grunde genommen ist nicht von einer basischen Ernährung, sondern vielmehr von einer basenüberschüssigen Ernährung die Rede. Die vollkommen basenorientierte Ernährung sollte im Hinblick auf eine Entschlackungskur und beim Fasten eingesetzt werden. Sie greifen auf säurebildende und basische Lebensmittel in unterschiedlichen Verhältnissen zurück. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Entgiftung und Darmreinigung des gesamten Körpers. Für einen dauerhaften Zustand ist diese Form der Ernährung jedoch nicht geeignet.

 

Säuren-Basen-Haushalt - Ernährung und Blutwerte

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Im nächsten Schritt sollten Sie herausfinden, was hinter der Eigenschaft des Basischen steckt und wie wir diese den Lebensmitteln zielgerichtet zuordnen. Einen Vergleich zur Seife und zum selbigen pH-Wert herzustellen, wäre irreführend. Es geht um die eigentliche Wirkung im Körper und um die Stoffe, die bei der Verstoffwechslung im Organismus entstehen. Mittlerweile kursieren im Netz verschiedene Säure-Basen-Tabellen, wobei Sie einzig und allein auf die ZDG-Tabelle Bezug nehmen sollten.

 

Wie basische Lebensmittel erkennen?

Um zur Gruppe der basischen Lebensmittel zu gehören, sollten diese Stoffe auf insgesamt acht Ebenen basisch wirken. Schlussendlich gibt der Körper über den eigenen pH-Wert an, ob er sich in einem sauren oder in einem basischen Zustand befindet. Hier existiert eine Messeskala von 1-14. Unter 7 bewegen Sie sich in einem sauren und über 7 in einem basischen Zustand. Bei einem Treffer auf 7, ist der neutrale Zustand erreicht.

 

Überschüssige Säuren bedrohen den Körper. Sie führen zu gesundheitlichen Problemen. Der gesunde Mensch weist im Hinblick auf die Blutwerte einen basischen pH-Wert auf. Gleiches trifft auch auf:

  • die Lymphe,
  • die Gallenflüssigkeit,
  • den Dünndarm und
  • das Bindegewebe zu.

Was passiert bei der Blutgasanalyse?

Bei der Blutgasanalyse oder bei der Untersuchung der Blutwerte werden Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut gemessen. Auf dieser Grundlage lassen sich Rückschlüsse für die eigene Gesundheit ziehen. Herrscht zum Beispiel Sauerstoffmangel im Blut, kommt es im gleichen Atemzug zum Kohlendioxidüberschuss, was das Blut sauer macht. So kann über eine Blutgasanalyse der jeweilige Säuregehalt des Blutes bestimmt werden.

 

Außerdem führen einige Erkrankungen zu einem sauren Zustand. Zu den häufigsten Problemen im Zusammenhang mit einem sauren pH-Wert gehören:

  • Asthma, der Vorgang der inneren Atmung sowie
  • Herzkrankheiten und Atemnot,
  • Herzschwäche und Verstopfung.

 

Wo liegen die normalen pH-Werte?

Der normale pH-Wert des arteriellen Blutes pegelt sich zwischen 7,37 und 7,45 ein. Das venöse Blut weist einen gesunden pH-Wert zwischen 7,26 und 7,46 auf. Bei einer Blutgasanalyse schauen sich die Ärzte die Werte genauer an, um schlussendlich Folgerungen auf den körperlichen Zustand und die Atemfunktionen zu bekommen. So kann es je nach dem Anteil zu einer Azidose kommen.

 

Atmen zum Beispiel Asthmatiker Kohlendioxid aus, steigt der Partialdruck und das Blut wird sauer. Es ist von der respiratorischen Azidose die Rede. So kann eine Störung des Säuren-Basen-Haushalts sich unwiderruflich auf die Blutwerte niederschlagen.

 

Ursachen und Krankheiten bei Abweichungen vom pH-Wert

Die folgenden Problemen und Erkrankungen liegen vor, wenn der pH-Wert über den normalen Bereich liegt:

  • Atemlähmungen und Lungenerkrankungen,
  • Hirntumore oder Entzündungen im Gehirn,
  • Durchfall bei Basenverlusten,
  • Diabetiker Stoffwechselstörungen,
  • Mangel der Nierenfunktionen,
  • falsche Infusionstherapie in Krankenhäusern.

 

Liegen die Werte unter dem normalen pH-Wert kann das die folgenden Ursachen haben:

  • Hyperventilation, zu häufige Atemzüge,
  • Entzündungen im Gehirn führen zu Reizungen der Atemwege,
  • Verlust von Magensäure nach längerem Erbrechen,
  • Cushing-Syndrom und Störungen des Hormonhaushalts,
  • Produktion von zu viel Cortison.

 

Fazit

Was dieser Beitrag gezeigt hat? Der Säuren-Basen-Haushalt hat einen unwiderruflichen Einfluss auf die Blutwerte und den Blutkreislauf. Über ein Blutbild wird der pH-Wert des Blutes bestimmt,

  1. der im gesunden Bereich bei 7 liegt,
  2. unter 7 sich in einem sauberen Zustand bewegt und
  3. über 7 in einem basischen Zustand.

Bei zu hohen oder zu niedrigen pH-Werten können verschiedene Ursachen die Grundlage sein, sodass dieses Blutbild und die Ergebnisse folgerichtige Hinweise auf eine Erkrankung oder Störung liefern. Mit einer zweckgerichteten basenüberschüssigen Ernährung können Sie folgenreichen Problemen entgegenwirken, wobei sich diese nur für die Entschlackung oder für die Darmreinigung und nicht als dauerhafte Ernährungsform eignen.

 

weiterführende Informationen:

Auswirkung der Säure-Basen Ernährung im Sport auf www.sportnahrung-engel.de/ernaehrungstipps/saeure-basen-ernaehrung-im-sport

Lebensmitteltabelle Saure und basische Ernährung auf www.zentrum-der-gesundheit.de/


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