Der Glucose-Blutwert

Bedeutung des Glucose-Blutwert

Als den Glucose-Blutwert bezeichnen die Mediziner den Blutzucker, der zu den relevanten Energie-Lieferanten im Organismus gehört. Zu den Glucosen zählt die als Traubenzucker bekannte Dextrose. Ihre Konzentration im Blut gibt Aufschluss über den Energiehaushalt im Körper der Patienten. Vorwiegend befinden sich die Glykogene in den Muskelzellen. Um den Wert zu messen, führt der Hausarzt eine Blutuntersuchung durch.

Blutröhrchen, Glucose-Blutwert

Blutprobe © Shawn Hempel – Fotolia.com

 

Der Glucose-Blutwert in zusammengefasster Form

Bei dem unter dem Namen Blutzucker bekannten Glucose-Blutwert handelt es sich um eine relevante Komponente im menschlichen Organismus. Mithilfe einer Blutuntersuchung gelingt es, die Konzentration des Blutzuckers zu messen. Hierbei ermittelt der zuständige Arzt vorrangig die Menge des im Körper befindlichen Insulins. Der Wert der Glucose spielt bei Diabetikern eine wesentliche Rolle.

 

Was stellt der Wert Glukose im Körper dar?

Um die Menge der Glucose im Blut zu erkennen, konzentrieren sich die Mediziner in der Regel auf das Insulin, das die Bauchspeicheldrüse produziert. Der Blutzucker-Spiegel erhält bei einer Untersuchung einen hohen Stellenwert, da er Auskunft über die im Organismus befindliche Energie gibt. Vorwiegend tritt die Glucose in Form der Dextrose auf. Sie stellt einen der wichtigsten Lieferanten für die Energie innerhalb des Körpers dar. Auf diese Weise beeinflusst der Blutzucker den Stoffwechsel und damit die Versorgung der Muskeln und des Gehirns.

Der bei einer Untersuchung gemessene Glucose-Blutwert entspricht dem Monosaccharid Traubenzucker. Hierbei erhält dessen Struktur als Einfachzucker eine hohe Relevanz. Sie unterscheidet den Blutzucker von den aus der Nahrung aufgenommenen Zweifachzuckern, wie beispielsweise der Laktose (Milchzucker). In der Fachsprache nennen sie sich Disaccharide. Bei den Zweifachzuckern besteht für den Organismus die Notwendigkeit, die Molekülstruktur zu spalten.

Disaccharide erhöhen den Blutzucker langsamer als beispielsweise der Traubenzucker. Hierbei bezeichnet der Begriff Blutzucker-Spiegel die Gesamtmenge der Glucose im Blut. Um die Glykogene zu speichern, eignen sich Zellen innerhalb der Muskeln und der Leber. Dabei steigern sich bei einem hohen Blutzucker-Spiegel gleichzeitig die Hormone Insulin und Glukagon im Körper.

Welche Glucose-Werte befinden sich im Normbereich?

Bei einem gesunden Mann befinden sich in einem Deziliter Blut 70 Milligramm Blutzucker. Dabei stellt der Wert die Untergrenze dar, die im nüchternen Zustand innerhalb des venösen und kapillären Bluts entsteht. Als Obergrenze existieren 109 Milligramm Glucose im Blut der Kapillaren. Innerhalb der Venen steigt der Wert auf 115 Milligramm pro Deziliter. Bei Frauen präsentiert sich die Konzentration des Blutzucker-Spiegels identisch.

Ergibt die Messung einen zu hohen Glukose-Wert, besteht der Verdacht einer Zuckerkrankheit. Diese nennt sich in der Fachsprache Diabetes mellitus. Um eine leichte Senkung der Blutzucker-Werte zu erreichen, konsumieren die Betroffenen am Tag mehrere Gramm Zimt. Die Khan-Studie aus dem Jahr 2003 ermittelte den positiven Effekt des Gewürzes auf den Glukose-Haushalt. Patienten mit der Erkrankung Diabetes mellitus profitieren von der glukose-senkenden Wirkung des Zimts.

Besteht keine Möglichkeit, die Menge der Glukose innerhalb des Körpers zu verringern, drohen auf lange Sicht gesundheitliche Komplikationen. Beispielsweise schädigen hohe Zuckerwerte im Blut das Gewebe sowie wichtige Organe. Gesteigerte Glukose-Werte weisen zudem auf folgende Erkrankungen hin:

  • eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse,
  • das Cushing-Syndrom,
  • ein Schädel-Hirn-Trauma
  • oder eine allgemeine Stressreaktion.

 

Bei einer niedrigen Konzentration des Werts besteht der Verdacht auf Bauchspeicheldrüsen-Krebs, eine Überdosierung des Insulins oder eine Störung des Stoffwechsels.

weiterführend:

http://www.internisten-im-netz.de/de_glukose_1349.html

http://care.diabetesjournals.org/content/26/12/3215.full

Quellen:
Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2015

Autorenprofil

Gesundheitsredaktion

Anna Nilsson, Journalistin, und Medizinredakteurin seit 2001, medizinische Angestellte. verfasst medizinjournalistische Artikel unter anderem im Gesundheitsmagazin www.grossesblutbild.de


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