Die 5 besten Oberarm-Blutdruckmessgeräte

Wir haben Oberarm-Blutdruckmessgeräte verglichen und zeigen die besten Modelle zur Messung des Blutdrucks am Oberarm. Dazu finden Sie kompakte Listen der Bestseller, Neuheiten und aktuelle Angebote zum Sparen, sowie die wichtigsten Fakten rund um die Blutdruckmessung am Oberarm.

Oberarm-Blutdruckmessgerät
Oberarm-Blutdruckmessung, Copyright: Chinnapong, bigstockphoto

Der Blutdruck ist eine der wichtigsten Körpermessgrößen und ein Wert, den der Hausarzt bei praktisch jeder Untersuchung als erstes misst. Die klassische Methode erfolgt mit einer aufblasbaren Manschette, die der Arzt am Oberarm befestigt, und einem Stethoskop, das er in der Armbeuge drückt. Diese Methode kann man auch daheim selbst anwenden – allerdings ist es ein ziemliches Gefummele, gleichzeitig die Luft in der Manschette zu regulieren, das Stethoskop auf die Armbeuge zu halten und gleichzeitig die Barometeranzeige zu verfolgen. Das geht immer noch am besten mit einer Person, die bei der Messung behilflich ist.

Oberarm-Blutdruckmessgeräte erleichtern die Sache. Zwar muss man hier bei der Selbstmessung immer noch die Manschette korrekt anlegen und schließen, aber die Messung erfolgt mithilfe eines kleinen Gerätes, das den Blutdruck mithilfe eines direkt in die Manschette eingebauten Mikrophones vornimmt. Das vereinfacht die Handhabung ungemein, und zudem lassen sich die Messwerte in aller Regel auf dem Gerät abspeichern und später noch mal einsehen.

Checkliste Oberarm-Blutdruckmessgerät

  • Die üblichen Oberarm-Blutdruckmessgeräte haben auf ihrer Steuereinheit Tasten für START und STOP der Messung, eine SET (Setup)-Funktion zur Einstellung von Uhrzeit und Datum und eine MEM (Memory)-Taste zur Anzeige alter Messungen.
  • Will man die Blutdruckwerte mehrerer Personen aufzeichnen, muss man die Anzahl der dafür zur Verfügung stehenden Speicherplätze berücksichtigen. Bei den meisten Geräten sind mindestens zwei Personen vorgesehen.
  • Die SET-Taste ermöglicht die Eingabe von Datum, Uhrzeit, Patientennummer und ein Reset. Wer über einen längeren Zeitraum messen möchte, sollte auf entsprechend viele abspeicherbare Messwerte achten, denn ansonsten ist der Platz schnell belegt.
  • Die Stromversorgung der Steuergeräte erfolgt meistens mit Batterie, seltener mit einem Netzteil. Hier sollte man darauf achten, dass man die üblichen AA Mignon- oder AAA Micro-Batterien verwenden kann, die man überall zu kaufen bekommt. Mit exotischen Varianten erweist man sich keinen Gefallen. Akkus geben erfahrungsgemäß irgendwann den Geist auf – schlecht, wenn man sie nicht wechseln kann.
  • Senioren mit begrenzter Sehfähigkeit sollten unbedingt auf ein gut lesbares Display achten. Große Zahlen und gute Lesbarkeit erleichtern die Sache, etwa mit einer Displaybeleuchtung.
  • Bei modernen Geräten lassen sich die Messwerte mit einem USB-Kabel auslesen und an einen Computer übertragen. Das ist vor allem dann interessant, wenn der Speicherplatz zur Neige geht oder man seinem Hausarzt die Blutdruckmessungen zeigen möchte.
  • Noch etwas eleganter sind Oberarm-Blutdruckmessgeräte, die sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden lassen. Die Hersteller bieten in einem solchen Fall eine spezielle App an, die man herunterladen und zum Auslesen der Werte verwenden kann.
  • Gegebenenfalls lassen sich die Werte zumindest auf einem iPhone in Gesundheits-Apps wie Apple Health einlesen.
  • Achten Sie auf die richtige Größe der Manschette. Die meisten sind recht universal für Erwachsene geeignet, aber nur bedingt für Kinder oder Menschen mit extrem umfangreichen Oberarmen.

Empfohlene Oberarm-Blutdruckmessgeräte

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Neuerscheinungen Blutdruckmessgeräte

Funktionsweise eines Oberarm-Blutdruckmessgerätes

Den Blutdruck werden Sie als Patient in den Werten eines Arztberichtes selten unter „Blutdruck“ finden – die medizinisch übliche Abkürzung lautet RR, zu Ehren von Dr. Scipione Riva-Rocci, dem italienischen Internisten, der die Messmethode Ende des 19. Jahrhunderts erfunden hat.

Schon früher hatte man erkannt, dass der Blutdruck eine wichtige Messgröße für den körperlichen Zustand eines Patienten ist – aber die Messung konnte man seinerzeit nur recht blutig im Inneren einer Arterie mithilfe eines Barometers vornehmen. Für Standarduntersuchungen war ein solcher Aufwand in keinster Weise geeignet.

Riva-Rocci hatte die geniale Idee, den Blutdruck mithilfe einer an den Oberarm angelegten aufblasbaren Manschette zu messen. Bläst man diese auf, komprimiert sie irgendwann die Oberarmarterie so stark, dass der Blutfluss ins Stocken gerät. Hält man in dieser Phase ein Stethoskop auf die Arterie in der Armbeuge, so herrscht Stille, weil kein Blut fließt. Lässt man nun die Luft ab, beginnt das Blut wieder zu fließen und pulsierend zu rauschen, weil bei jedem Pulsschlag der Blutdruck kurz wieder über den Manschettendruck steigt. Ist der Luftdruck in der Manschette schließlich so gering, dass er unter dem niedrigsten Blutdruckwert liegt, verschwindet das Rauschen wieder.

Das Rauschen des Blutes ist also nur so lange hörbar, wie der Manschettendruck zwischen dem maximalen Blutdruck bei der Kontraktion der Herzkammern (Systole) und dem minimalen Blutdruck beim Entspannen (Diastole) liegt. Daher nennt man den „oberen“ Blutdruck auch systolischen Wert und den „unteren“ den diastolischen Wert.

Ein Oberarm-Blutdruckmessgerät vereinfacht die Handhabung, indem hier das Stethoskop gleich mit in die Manschette eingebaut ist. Daher ist es wichtig, die Markierung auf der Oberseite richtig auf der Innenseite des Oberarmes zu platzieren.

Zudem übernimmt die Elektronik im Inneren eines Steuergerätes das Abhorchen des rauschenden Blutes. Es registriert den zugehörigen Manschettendruck und gibt ihn am Ende der Messung als diastolischen und systolischen Wert wieder. Zugleich zeigt das Display die mittlere Herzschlagfrequenz, den Puls an.

Die Messwerte werden in der Medizin traditionell immer noch in Millimetern Quecksilbersäule mmHg, entsprechend der alten Einheit Torr wiedergegeben und nicht in Pascal. Ein Barometer mit einer Glasröhre mit Quecksilber ist das klassische Messgerät, das man heute wegen der umständlichen Handhabung und Giftigkeit des Schwermetalls nicht mehr einsetzt.

Als Normbereich für den Blutdruck eines gesunden Erwachsenen gilt ein oberer Wert von 120 mmHg und ein unterer Wert von 80 mmHg. Je nach körperlicher Belastung schwanken diese Werte erheblich. Daher ist es wichtig, bei der Messung in Ruhe zu sein und in aufrechter sitzender Position. Die Manschette muss in Herzhöhe sein, denn im Kopf und in den Füßen herrschen ganz andere Blutdruckwerte.

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Letzte Aktualisierung der Produkte durch unseren Crawler am 17.04.2021